Naturschutzgebiet

Alte Teichanlagen und Laubwald am Gut Capellen

53913 Swisttal

Tipps

  • Gut Capellen ist heute landwirtschaftlich genutzt und bietet Wohnraum.
  • Im Naturschutzgebiet sind historische Teichanlagen und Laubwald erhalten.
  • Das Gelände eignet sich für naturkundliche Beobachtungen und Spaziergänge.

Eigenschaften

Outdoor Ganzjährig

Naturerlebnis in Swisttal: Alte Teichanlagen und Laubwald erkunden

Die „Alte Teichanlagen und Laubwald am Gut Capellen“ in Swisttal sind ein landschaftlich reizvolles Natur- und Schutzgebiet, das sich im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen befindet. Diese Fläche besticht durch ihre historisch geprägte Kulturlandschaft und bietet Besucherinnen und Besuchern eine Vielfalt an natürlichen und kulturellen Besonderheiten. Die Anlage war einst Teil des ehemaligen Damenstifts Schillingscapellen, das 1197 gegründet wurde und bis 1802 bestand. Heute dient das ehemalige Kloster als landwirtschaftliches Gut und Wohngebäude unter dem Namen Gut Capellen. Im Zentrum des Geländes stehen die historischen Teichanlagen, die einst zur Versorgung des Klosters mit Fisch dienten. Diese Anlagen sind Zeugnisse mittelalterlicher Landwirtschaft und Wasserwirtschaft und laden zu entspannten Spaziergängen ein. Umgeben von altem Laubwald, der besonders im Herbst farbenprächtig erstrahlt, bieten die Teiche eine ruhige und abwechslungsreiche Umgebung für Naturbeobachtung und Erholung. Die Waldflächen sind Heimat vielfältiger Pflanzen- und Tierarten und laden zum Entdecken ein – sei es bei einem Spaziergang oder einer naturpädagogischen Wanderung. Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Gegründet von Ritter Wilhelm Schilling, Vogt von Bornheim, entwickelte sich Schillingscapellen zu einer bedeutenden religiösen Stätte. Das Kloster wurde zunächst vom Orden der Prämonstratenserinnen und später von Augustinerchorfrauen bewohnt. Die Nonnen bewirtschafteten nicht nur das geistliche Leben, sondern auch einen umfangreichen Wirtschaftshof mit Feldern, Vieh und Fischteichen. Die Wasserquellen der Swist und des Buschbachs versorgten die Mühlen und Anlagen mit Energie und spielten eine zentrale Rolle im Alltag des Stifts. Heute ist das Areal als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und unterliegt besonderem Schutz. Es dient sowohl der Erholung als auch der Pflege der Natur und Kulturtraditionen der Region. Die Fläche ist ideal für Spaziergänge, Naturbeobachtung oder einen ruhigen Picknickbesuch. Besonders in der warmen Jahreszeit zieht es viele Naturliebhaber an, die den bewussten Rückzug in die Stille der Wälder und an die Ufer der Teiche schätzen. Die Vielfalt an Lebensräumen macht das Gebiet zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Jung und Alt. Die „Alte Teichanlagen und Laubwald am Gut Capellen“ sind ein stimmungsvolles und geschichtsträchtiges Stück rheinisches Kulturland. Sie verbinden auf eindrucksvolle Weise Vergangenheit und Gegenwart und laden dazu ein, die Natur und Geschichte der Region hautnah zu erleben. Wer die Ruhe der alten Klosterlandschaft sucht, findet hier einen idealen Ort zum Verweilen und Innehalten – mitten in der Natur, fernab des Alltags.

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…

Häufige Fragen zu Alte Teichanlagen und Laubwald am Gut Capellen

Was ist das Naturschutzgebiet 'Alte Teichanlagen und Laubwald am Gut Capellen'?
Es ist ein 9,8 Hektar großes Naturschutzgebiet im rheinland-pfälzischen Swisttal, das Feuchtbiotope und naturnahen Laubwald schützt. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Welche Tiere leben im NSG 'Alte Teichanlagen und Laubwald am Gut Capellen'?
Im Gebiet leben seltene und bedrohte Arten wie Rotmilan, Wespenbussard, Eulen, Spechte, Wasservögel und Amphibien. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Wann wurde das NSG 'Alte Teichanlagen und Laubwald am Gut Capellen' ausgewiesen?
Das Gebiet wurde 1998 als Naturschutzgebiet festgesetzt und 2005 rechtswirksam. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Welche historische Bedeutung hat Gut Capellen?
Gut Capellen war das ehemalige Kloster Schillingscapellen, gegründet 1197, heute landwirtschaftlich genutzt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia