Kirche/Kloster

St. Jakobus

Kirchpl. 2, 86704 Tagmersheim

Highlights

  • Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Jakobus in Tagmersheim wurde 1895/96 im neuromanischen Stil erbaut.
  • Das Langhaus der Basilika hat ein eingezogenes, halbrund geschlossenes Chor und ist mit Apsiden im Osten und Westen ausgestattet.
  • Im Innenraum befinden sich wertvolle Kunstwerke wie ein Relief vom Jüngsten Gericht (1586) und eine Kreuzigungsgruppe (1578).

Tipps

  • Die neuromanische Basilika St. Jakobus in Tagmersheim ist als Baudenkmal eingetragen und wurde 1895/96 erbaut.
  • Im Innenraum befinden sich wertvolle historische Kunstwerke sowie moderne Mosaike und Glasmalereien von Peter Recker.
  • Die Kirche verfügt über keine festen Öffnungszeiten, ein Besuch lohnt sich bei offener Tür oder durch vorherige Absprache.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Jakobus

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Jakobus befindet sich in der Gemeinde Tagmersheim im Landkreis Donau-Ries in Bayern. Das Gotteshaus ist als Baudenkmal in der Liste der Baudenkmäler von Tagmersheim unter der Nummer D-7-79-217-2 verzeichnet. Es gehört zur Pfarrei des Dekanats Weißenburg-Wemding im Bistum Eichstätt. Die Kirche ist ein Beispiel neoromanischer Sakralarchitektur und wurde im späten 19. Jahrhundert errichtet. Das Bauwerk gliedert sich in ein Langhaus mit einem Mittelschiff, das im Osten einen eingezogenen, halbrund geschlossenen Chor und im Westen eine halbrunde Apsis aufweist. Die beiden Seitenschiffe enden jeweils in einer Apsis, wobei sich an der Nordwand des Chors ein Chorflankenturm mit quadratischem Grundriss und Pyramidendach erhebt. Die äußere Gliederung des Baukörpers erfolgt durch Lisenen und Bogenfriesen.

Im Innenraum sind mehrere historische und kunsthandwerkliche Elemente zu finden. Im südlichen Seitenschiff befinden sich ein Relief aus dem Jahr 1586, das das Jüngste Gericht darstellt, sowie eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1578. Das nördliche Seitenschiff beherbergt einen Gnadenstuhl. In den Jahren zwischen 1955 und 1973 wurden von dem Künstler Peter Recker Mosaike und Glasmalereien in die Kirche integriert. Diese Werke erzeugen sowohl farbige als auch lichtdynamische Effekte, stoßen jedoch bei manchen Besuchern auf gemischte Reaktionen. Die Orgel befindet sich auf der Empore vor dem Chorbogen und wurde von der Orgelbauwerkstatt Bittner erbaut.

Die Pfarrkirche St. Jakobus wird von Gästen als ruhend und liebevoll gestaltet wahrgenommen. Allerdings wird wiederholt bemängelt, dass der Zugang zur Kirche nicht regelmäßig möglich ist und keine festen Öffnungszeiten vorliegen. Die Kombination aus historischen Elementen und modernen Gestaltungselementen prägt das Erscheinungsbild des Innenraums. Die Kirche ist Teil des Pfarrverbands TERRA, der verschiedene Glaubens- und Gemeindeveranstaltungen organisiert.

Die Sakralstätte steht in einem regionalen Kontext innerhalb des Donau-Ries und ist eng mit der kirchlichen Struktur des Bistums Eichstätt verbunden. Sie repräsentiert sowohl architektonisch als auch im kulturellen Sinne eine bedeutende Station des sakralen Lebens in der Region. Die neoromanische Bauweise sowie die kunsthandwerklichen Ergänzungen aus dem 20. Jahrhundert verleihen der Kirche eine eigenständige Profilierung innerhalb der sakralen Bauten des Landkreises.

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