Schneewittchen-Denkmal
Highlights
- Das Schneewittchen-Denkmal in Frankfurt zeigt die tote Prinzessin auf einem Sarkophag, umringt von den sieben Zwergen.
- Es steht in einer efeubewachsenen Nische an der Taunusanlage im Stadtteil Innenstadt.
- Geschaffen 1930 vom Künstler August Haag, besteht es aus Würzburger Muschelkalk.
Tipps
- Das Denkmal befindet sich in einer efeubewachsenen Nische der Taunusanlage – ideal für einen ruhigen Kulturblick im Stadtkern.
- Bei Fußwegen in Google Maps auf die korrekte Seite des Gebäudes achten, um nicht am Ziel vorbeizulaufen.
Eigenschaften
Über Schneewittchen-Denkmal
Das Schneewittchen-Denkmal zählt zu den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main, genauer im Stadtteil Innenstadt 2. Es befindet sich in der Taunusanlage, einem zentral gelegenen und landschaftlich gestalteten Park nahe des Hauptbahnhofs. Die Skulptur greift das bekannte Grimm’sche Märchen von Schneewittchen auf und zeigt die tote Prinzessin auf einem Sarkophag, umgeben von den sieben Zwergen in Trauer. Die Darstellung orientiert sich an der klassischen Version des Märchens, in der Schneewittchen von ihrer Stiefmutter durch einen giftigen Apfel in den Tod getrieben wird, doch durch die Liebe eines Königssohnes schließlich erlöst und ins Leben zurückkehrt.
Gestaltet wurde das Denkmal vom Bildhauer August Haag. Als Material wurde Würzburger Muschelkalk verwendet, ein Kalkstein, der sowohl für seine Haltbarkeit als auch sein feines Aussehen bekannt ist. Die Entstehung datiert vermutlich in die Zeit um das Jahr 1930. Die Skulptur ist in einer von Efeu bewachsenen Nische untergebracht, was ihr einen etwas versteckten, idyllischen Charakter verleiht. Die Inszenierung erinnert an eine Grabmal-Szene, bei der sowohl Schönheit als auch Tod eine zentrale Rolle spielen. Die Skulptur wird von der Stadt Frankfurt am Main unterhalten, was auch die Zuständigkeit für Wartung und Schadensbehebung beinhaltet.
Das Denkmal hat in der Öffentlichkeit eine ambivalente Rezeption. Während einige Besucher*innen die ruhige, märchenhafte Atmosphäre am Standort schätzen, bemängeln andere den Zustand oder die künstlerische Umsetzung. Insbesondere die Abneigung gegenüber kulturellen oder kunsthistorischen Inhalten wird gelegentlich thematisiert. Hinzu kommt, dass das Denkmal immer wieder Ziel von Vandalismus ist, was zu zeitweiligen Beeinträchtigungen führt. Graffiti oder andere Zerstörungen werden vom zuständigen Amt registriert, allerdings kann es aufgrund begrenzter Ressourcen zu Verzögerungen bei der Beseitigung kommen. Bürger*innen werden daher aufgerufen, Schäden aktiv zu melden.
Die Taunusanlage selbst ist ein beliebter Ort für Spaziergänge und Erholung in der Frankfurter Innenstadt. Das Schneewittchen-Denkmal ist Teil des umfangreichen Projekts „Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt“, das sich bemüht, die Stadt durch zeitgenössische und historische Skulpturen kulturell zu bereichern. Die Anlage bietet durch ihre zentrale Lage gute Erreichbarkeit zu Fuß, auch wenn es laut Nutzer*innenberichten vereinzelt zu Verwirrungen bei der Routenplanung kommen kann, etwa wenn Navigationsdienste nicht den exakten Standort des Denkmals erkennen.