Herrenhaus Engfurt
Highlights
- Das Herrenhaus Engfurt in Töging am Inn dient als Veranstaltungsstätte in historischen Gebäuden.
- Das Ensemble liegt an einer markanten Sandsteilwand, die durch die Isen geformt wurde.
Tipps
- Die Lage des Herrenhauses ermöglicht einen Besuch der spätbarocken Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit am nahegelegenen Häubelberg.
- Die Anfahrt erfolgt über den Bereich zwischen dem Minigolfplatz und dem Gasthof Engfurt direkt in den Hof des Ensembles.
- Die markante Sandsteilwand an der Isen bildet eine natürliche Kulisse für Besichtigungen der historischen Gebäude.
Eigenschaften
Kultur und Theater im Herrenhaus Engfurt in Töging am Inn
Das Herrenhaus Engfurt in Töging am Inn präsentiert sich als idyllische Veranstaltungsstätte, die fernab des alltäglichen Getümmels in einer wundervollen Landschaft liegt. Die historische Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Städten Altötting, Mühldorf und Burghausen. Eine markante Kulisse bildet dabei eine Sandsteilwand, die im Laufe der Jahrhunderte durch die Isen geformt wurde und dem Ensemble einen besonderen Charakter verleiht.
Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Handwerk der Müller verknüpft. Bereits früh wurde hier eine Mühle betrieben, wobei die erste schriftliche Erwähnung im frühen Mittelalter erfolgte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Standort technisch weiter, unter anderem durch die Errichtung des ersten Kraftwerks in der Gegend, welches eine moderne Kunstmühle sowie ein Sägewerk auf der gegenüberliegenden Seite der Isen mit Strom versorgte. Die Geschichte der Müller von Engfurt war jedoch auch von schweren Hochwassern geprägt, die in der Vergangenheit E-Werk, Mühle und Sägewerk zerstörten und die Brücke über die Isen unterspülten.
Ein architektonisches Highlight am Hochufer der Isen, gelegen am Häubelberg, ist die spätbarocke Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit. Dieses Juwel mit eingebauter Klause wurde von Friedrich Engfurter errichtet, nachdem die Vorgängerkirche aufgrund ständiger Überschwemmungsgefahr abgebrochen werden musste. Die Familie Vogl-Reichenspurner hat sich seither dem Erhalt dieses Bauwerks verschrieben. Durch grundlegende Sanierungen und die Unterstützung eines Klausen-Freundeskreises sowie staatlicher und kirchlicher Stellen bleibt die Kirche eine Stätte lebendiger Frömmigkeit und kein totes Denkmal.
Auch die Einsiedelei wurde unter Mitwirkung des Landesamts für Denkmalpflege und der Kreisheimatpflegerin aus Altötting saniert. Die Besitzerin der Anlage wurde zudem mit einer Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet. Besucher erreichen den Hof des Herrenhauses in Engfurt, wenn sie bei der Einfahrt zwischen dem Gasthof Engfurt und dem Minigolfplatz durchfahren.