Das Kulturhistorische Museum
Highlights
- Das Kulturhistorische Museum Rostock wurde 1859 eröffnet und zählt zu den ältesten Museen Norddeutschlands.
- Es zeigt die Entwicklung der Stadt von 1200 bis 1850 und thematisiert 550 Jahre Buchdruckgeschichte.
- Das Museum befindet sich im historischen Kloster zum Heiligen Kreuz in der Rostocker Innenstadt.
Tipps
- Das Kulturhistorische Museum Rostock bietet freien Eintritt und lohnt sich besonders für Interessierte an Stadtgeschichte und Buchdruck.
- Geführte Besuche zur Stadtgeschichte sind möglich, z. B. im Rahmen des Tags der offenen Denkmale.
- Das Museum befindet sich im historischen Kloster zum Heiligen Kreuz direkt im Zentrum von Rostock.
Eigenschaften
Über Das Kulturhistorische Museum
Das Kulturhistorische Museum in Rostock ist seit mehr als 160 Jahren ein zentraler Ort für Kultur, Kunst und Geschichte der Hansestadt. Es befindet sich im historischen Gebäude des ehemaligen Klosters zum Heiligen Kreuz mitten in der Rostocker Innenstadt und lädt Besucher zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Vergangenheit ein. Mit seinen vielfältigen Dauerausstellungen und regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen bietet das Museum Einblicke in verschiedene Epochen und Aspekte der regionalen wie überregionalen Kulturgeschichte. Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Sammlung, die sich mit bürgerlicher Kulturgeschichte befasst und das Museum zu einer der bedeutendsten Stätten dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern macht.
Eine der herausragenden Dauerausstellungen trägt den Titel „Rostock. 1200 bis 1850“ und führt die Besucher auf eine anschauliche Weise durch sechs Jahrhunderte Stadtgeschichte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Buchdruck – eine Tradition, die in Rostock bereits vor mehr als 500 Jahren mit den Michaelisbrüdern begann. Die Ausstellung „Druck. Macht. Wissen.“ zeigt eindrucksvoll, wie die Stadt zu einem wichtigen Medienstandort in Norddeutschland wurde. Neben solchen thematischen Schwerpunkten präsentiert das Museum auch regelmäßig wechselnde Ausstellungen, die aktuelle Forschungsergebnisse und neue Perspektiven auf alte Sammlungsobjekte vermitteln.
Besucher loben nicht nur die Qualität und Vielfalt der Ausstellungen, sondern auch die kostenlose Eintrittsmöglichkeit, die das Museum für jedermann zugänglich macht. Viele Gäste betonen die hohe Pflege und die gelungene Präsentation der Exponate sowie das engagierte und kompetente Museumspersonal. Auch Führungen zu besonderen Anlässen, wie etwa zum Tag des offenen Denkmals, bieten vertiefende Einblicke und laden zur aktiven Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein. Das Kulturhistorische Museum ist damit nicht nur ein Ort der Bewahrung von Geschichte, sondern auch ein lebendiger Raum des Lernens und Erinnerns.
Die Geschichte des Museums selbst reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und spiegelt die Entwicklung der Stadtgesellschaft wider. Von den Anfängen als Bürgerinitiative über verschiedene Sammlungsschwerpunkte bis hin zu seiner heutigen Rolle als kulturhistorisches Zentrum hat sich das Museum stets gewandelt. Trotz der Herausforderungen verschiedener historischer Epochen, darunter auch die NS-Zeit und die DDR, konnte es seine Sammlungen bewahren und weiterentwickeln. Heute steht es für lebendige Kulturvermittlung und für die Wertschätzung regionaler wie überregionaler Geschichte.