Denkmal/Gedenkstätte

Kopfquelle

85135 Titting

Highlights

  • Die Quelle hat eine durchschnittliche Schüttung von 110 Litern pro Sekunde und kann in Niederschlagszeiten auf fast das Dreifache ansteigen.
  • Das Einzugsgebiet des Blaubrunnens ist weitgehend bewaldet, wodurch das Wasser verhältnismäßig klar und rein bleibt.

Tipps

  • Wanderer sollten wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk einpacken, da der Weg zur Burgruine bei Nässe sehr rutschig wird.
  • Die Sitzgruppen am Blaubrunnen bieten eine gute Gelegenheit zur Rast, besonders nach dem anstrengenden Aufstieg zur Ruine Brunneck.
  • Bei Regenwetter eignen sich die Bäume rund um den Blaubrunnen als Unterschlupf, um kurzfristig trocken zu bleiben.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Kopfquelle

Die Kopfquelle in Titting ist ein markanter Naturpunkt im Landkreis Eichstätt in Bayern. Gelegen am Fuße eines Bergvorsprungs südwestlich der Ortsmitte, entspringt hier ein bläulich schimmernder Quelllauf, der seinen Namen entweder von der pflanzlichen Färbung des Bodens oder historisch vom Waschvorgang der Wäsche ableitet. Die Quelle fließt aus einer gemauerten Fassung und mündet in die Anlauter. Sie gilt seit langem als gesundheitsfördernd, auch wenn das Wasser heute nicht mehr den Qualitätsstandards für Trinkwasser entspricht, sondern vielmehr durch seine Klarheit und Reinheit auffällt – eine Besonderheit in der Region zwischen Anlauter und Altmühltal.

Die hydrologischen Besonderheiten der Kopfquelle liegen in ihrem Zusammenhang mit dem Karstgrundwasserkörper. Oberflächenwasser kann durch klüftigen Kalkboden in die Quelle gelangen, was sich besonders in Regenphasen durch Temperatur- und Schüttungsschwankungen bemerkbar macht. Die durchschnittliche Wassermenge beträgt etwa 110 Liter pro Sekunde, die in Hochwasserzeiten auf das Dreifache ansteigen kann. Das relativ saubere Wasser verdankt die Quelle ihrem vorwiegend bewaldeten Einzugsgebiet, das Verunreinigungen reduziert. Hinweise auf die gute Wasserqualität sind etwa das Vorkommen der Froschlaichalge, die nur in sauberen, schnellfließenden Gewässern gedeiht.

Die Kopfquelle dient nicht nur als natürlicher Anlaufpunkt für Wanderer, sondern auch als Namensgeber der nahegelegenen Burgruine Brunneck. Diese Ruine liegt auf einem Bergvorsprung oberhalb der Quelle und kann über einen anspruchsvollen Weg erreicht werden. Wanderer berichten von einem lohnenswerten Ausblick, der den körperlichen Aufwand rechtfertigt. Der Weg zur Ruine und anschließend wieder hinab ist besonders bei Nässe herausfordernd. Dennoch bietet das Gelände auch bei schlechtem Wetter Schutz, etwa durch Bäume, unter denen sich Besucher bei Regenwetter aufhalten können.

Die Umgebung lädt zur Erholung ein. Sitzgruppen direkt am Quellufer bieten Raum für eine Rast, während Wegeverbindungen in Richtung Limes und weitere Wanderziele im Naturpark Altmühltal bestehen. Die Gegend verbindet somit Naturschutz, Kultur und Erholung – typisch für die landschaftlich reizvolle Region im bayerischen Altmühltal.

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