Kirche/Kloster

St. Vitus

Erkelenzer Str. 26, 52445 Titz-Gevelsdorf

Highlights

  • St. Vitus ist eine römisch-katholische Nebenpfarrkirche in Gevelsdorf, Kreis Düren.
  • Die Kirche wurde 1820 geweiht und ist seit 2026 Teil der Großpfarre St. Irmundus/Titz.
  • Denkmalgeschützt seit 1953, verfügt sie über moderne Chorgestaltung und Glasmalereien von Egon Stratmann.

Tipps

  • Die Kirche St. Vitus liegt zentral im Ortsteil Gevelsdorf und ist über die Pfarrei St. Irmundus in Titz erreichbar.
  • Der Glockenturm wurde nach einem Abriss im Zweiten Weltkrieg in den 1950er Jahren neu errichtet.
  • Innenräume und Fenster der Kirche wurden in verschiedenen Epochen gestaltet, darunter Werke des Künstlers Egon Stratmann aus den 1980er Jahren.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Vitus

Die römisch-katholische Kirche St. Vitus befindet sich im Ortsteil Gevelsdorf der Gemeinde Titz im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Sie steht im Dorfmittelpunkt und ist unter Nummer 18 in die Denkmalliste der Gemeinde Titz eingetragen. Die Kirche ist dem hl. Märtyrer Vitus gewidmet und gehört heute als Nebenpfarrkirche zur Pfarre St. Irmundus/Titz im Pastoralen Raum Linnich/Titz.

Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück. Ursprünglich gehörte Gevelsdorf zur Pfarre Hasselsweiler. Mindestens seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts bestand hier ein Gotteshaus. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach umgebaut und erweitert. Ein entscheidender Umbau fand Anfang des 19. Jahrhunderts statt, als das heutige Kirchenschiff errichtet und 1820 geweiht wurde. In den folgenden Jahrzehnten erhielt der barocke Turm eine Erhöhung, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg durch deutsche Truppen gesprengt. In den Jahren 1952 bis 1953 erfolgte der Wiederaufbau unter der Leitung des Architekten Kurt Kessler, wobei ein neuer Glockenturm errichtet wurde.

St. Vitus ist eine vierachsige Saalkirche mit dreiseitig geschlossenem Chor im Osten und einem eingezogenen Glockenturm mit Walmdach im Westen. Die Architektur spiegelt sowohl historische als auch moderne Einflüsse wider. Der Innenraum zeigt eine zeitgenössische Gestaltung des Chors sowie historische Kirchenbänke und einen Kreuzweg aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Fenster im Kirchenraum stammen aus unterschiedlichen Epochen: Teile davon wurden in den 1950er Jahren geschaffen, weitere Fenster entstanden in den 1980er Jahren durch den Hattinger Künstler Egon Stratmann.

Die Kirche war bis 2026 selbstständige Pfarrkirche, bevor sie im Zuge einer Pfarreform in die Großpfarre St. Irmundus/Titz integriert wurde. Seitdem fungiert sie als Nebenpfarrkirche und bleibt ein zentraler Ort der religiösen Gemeinschaft im Ortsteil. Die Verwaltung und die pastoralen Aufgaben liegen nun bei der übergeordneten Pfarre mit Sitz in Titz-Rödingen.

Mit einer Bewertung von 3,00 von 5 Sternen bei neun Abgaben spiegelt die Besucherresonanz ein gemischtes Bild wider. Die Kirche wird als kleines, aber denkmalgeschütztes Gotteshaus in Gevelsdorf beschrieben. Sie bietet Einblicke in verschiedene Epochen der regionalen Kirchengeschichte und bleibt ein ruhiger Ort für Andacht und Besinnung in ländlich geprägter Umgebung.

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