Kirche/Kloster

Heilig Kreuz

Westend 4, 52445 Titz

Highlights

  • Die Heilig-Kreuz-Kirche in Hasselsweiler ist eine spätgotische Hallenkirche mit viergeschossigem Glockenturm und fünfseitigem Chor.
  • Erstmals erwähnt im 11. Jahrhundert, entstand die heutige Kirche zwischen 1533 und 1541 als Neubau der damaligen Pfarrkirche.

Tipps

  • Die Heilig-Kreuz-Kirche in Hasselsweiler ist eine spätgotische Hallenkirche mit auffälligem Glockenturm und gehört seit 2026 zur Großpfarre St. Irmundus/Titz.
  • Der Kirchenbau stammt aus dem 16. Jahrhundert, erhebliche Restaurierungen fanden im 19. und 20. Jahrhundert statt.
  • Die Kirche ist als Denkmal unter Nr. 19 in der Denkmalliste der Gemeinde Titz erfasst.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Heilig Kreuz

Die Heilig-Kreuz-Kirche befindet sich im Ortsteil Hasselsweiler der Gemeinde Titz im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Als römisch-katholische Nebenpfarrkirche ist sie ein sakraler Ort von historischer Bedeutung und zählt zu den kulturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten der Region. Die Kirche ist unter der Nummer 19 in die Denkmalliste der Gemeinde Titz aufgenommen und gehört heute zur Pfarre St. Irmundus/Titz innerhalb des Pastoralen Raums Linnich/Titz.

Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Hasselsweiler erfolgte bereits im 11. Jahrhundert. Es handelte sich damals um eine Eigenkirche des Kölner Erzbischofs, mit abwechselnder Kollation durch den Capellarius des Erzbischofs sowie die Grafen und Herzöge von Jülich. Die ursprüngliche Kirche wurde im Verlauf der Zeit durch den heutigen Kirchenbau ersetzt, dessen Entstehung im frühen 16. Jahrhundert begann. Ein genaues Datum lässt sich nicht festmachen, doch aus einer Urkunde von 1533 geht hervor, dass zu diesem Zeitpunkt bereits ein Neubau stattgefunden hatte. Ein Portal am Chor trägt die Jahreszahl 1541 und belegt damit die Bauphase in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. In den folgenden Jahrhunderten wurden mehrere Umbauten und Restaurationen durchgeführt, darunter eine umfassende Restaurierung im Jahr 1685 sowie Verbesserungen am Kirchturm zwischen 1756 und 1765.

Die heutige Bauform der Kirche entspricht einer zweischiffigen Hallenkirche mit vier Jocheinheiten in spätgotischer Bauweise. Im Westen erhebt sich ein hoher, vorgebauter Glockenturm mit vier Geschossen, während der Chor im Osten fünfeckig geschlossen ist. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgte eine weitere umfangreiche Restaurierung unter der Leitung des Kölner Architekten Heinrich Wiethase. Nach Arbeiten am Äußeren von 1871 bis 1872 wurde der Innenraum von 1891 bis 1893 umfassend saniert. Auch die Schäden des Zweiten Weltkriegs wurden bis 1962 weitgehend behoben. Im Jahr 2026 wurde die eigenständige Pfarre Heilig Kreuz aufgelöst und in die Großpfarre St. Irmundus/Titz integriert, wodurch die Kirche ihren Status als Nebenpfarrkirche erhielt.

Die Ausstattung der Kirche zeugt von verschiedenen Epochen. Im barocken Hochaltar von 1630 findet sich eine raumhohe Gestaltung, ergänzt durch einen kleineren Rokoko-Altar aus dem Jahr 1750 sowie einen Marienaltar aus dem 17. Jahrhundert. Im Zuge der Restaurierung durch Wiethase kamen zahlreiche neugotische Elemente hinzu, darunter die von Josef Moest gefertigte Kanzel, zwei Beichtstühle, Kirchenbänke und das Chorgestühl. Auch die Kommunionbank im Seitenschiff stammt aus dieser Zeit. Die Innenraumausmalung erfolgte 1893 im Zuge der Sanierung und zeigt im Chor Szenen wie Melchisedechs Opfer, die Emmaus-Jünger und das Opfer Abrahams. Weitere Flächen sind mit Schablonenmalerei gestaltet, ergänzt durch Engeldarstellungen über dem Seitenaltar.

Bewertungen

4,6 (9) 4.6 aus 9 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,6 (9) 4.6 · 9 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Gastronomie in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…