Denkmal/Gedenkstätte

Stolperstein Metzger

Sophienstraße 22, 10119 Berlin

Highlights

  • Max Metzger (1924–?), Sohn jüdischer Eltern, wurde durch einen Stolperstein in Berlin an die NS-Verfolgung erinnert.
  • Max war eines von drei Kindern; sein Vater Oskar Metzger heiratete 1936 erneut, während Max’ Weg ab 1940 unklar bleibt.

Tipps

  • Die Stolpersteine in Berlin erinnern an Max Metzger, der als ältestes von drei Geschwistern im Jahr 1924 geboren wurde und dessen Lebensweg durch die NS-Zeit geprägt war.
  • Der Ort der Stolpersteine liegt in einem historischen Stadtviertel, das sich durch seine architektonische Vielfalt und die dichte Bebauung auszeichnet.
  • Die Ausstellung zum Projekt ‚Stolpersteine‘ bietet Einblicke in die künstlerischen und historischen Hintergründe des Erinnerungsprojekts von Gunter Demnig.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Stolperstein Metzger Berlin Kulturdenkmal

Der Stolperstein für Max Metzger in Berlin ist Teil des internationalen Kunst- und Erinnerungsprojekts „Stolpersteine“, initiiert vom Künstler Gunter Demnig. Diese kleinen, in den Gehweg eingelassenen Messingtafeln erinnern an Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt, deportiert oder ermordet wurden. Max Metzger, geboren 1924, war das älteste von drei Kindern der Familie Metzger. Sein Leben und das seiner Familie wurden durch die nationalsozialistische Politik radikal verändert.

Die Geschichte der Familie Metzger ist eng mit den systematischen Entrechtungen und Verfolgungen der Juden in Deutschland verbunden. Max’ Vater Oskar Metzger heiratete 1936 erneut, was auf die zunehmende Isolation und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung hinweist. Ab 1940 trennten sich die Wege von Max und seinem Vater, ein Zeichen für die zunehmende Spaltung und Entrechtung. Während Max’ Schicksal nicht vollständig dokumentiert ist, steht der Stolperstein als Mahnmal für das Schicksal unzähliger Verfolgter, die ihr Leben oder ihre Freiheit verloren.

Das Projekt „Stolpersteine“ zielt darauf ab, die Opfer der NS-Verfolgung im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Durch die individuelle Erinnerung an Namen, Lebensdaten und Schicksale wird die historische Verantwortung wachgehalten. Max Metzgers Stolperstein in Berlin ist somit nicht nur ein Denkmal für einen Einzelnen, sondern ein Teil eines größeren Netzwerks der Erinnerungskultur, das die Verbrechen der NS-Zeit gegen die Menschlichkeit dokumentiert. Die Installation erinnert daran, dass Verfolgung und Gewalt keine abstrakten Konzepte waren, sondern das Leben konkreter Menschen zerstörten.

Die Stolpersteine sind Teil einer Ausstellungskonzeption der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin, die das Projekt und seine Bedeutung für die Erinnerungskultur vertieft. Sie zeigen, wie Kunst und Geschichte zusammenwirken, um ein Bewusstsein für die Vergangenheit zu schaffen und die Verantwortung für die Zukunft zu stärken. Max Metzgers Stein ist damit ein stiller Zeuge – ein Mahnmal, das zum Innehalten und Nachdenken auffordert.

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