See

Trausnitztalsperre

92555 Trausnitz

Highlights

  • Die Trausnitztalsperre liegt an der Pfreimd bei Trausnitz im Landkreis Schwandorf, Bayern.
  • Sie dient als Unter- und Ausgleichsbecken der Pumpspeicherwerksgruppe Jansen zur Energieerzeugung.
  • Das Absperrbauwerk ist eine 1952 in Betrieb genommene Gewichtsstaumauer mit drei Wehrklappen.

Tipps

  • Angeln am See ist möglich, jedoch sind nur wenige Stellen mit freiem Zugang zum Wasser vorhanden.
  • Teilweise abfallende Böschungen erschweren den Zugang zum Ufer.
  • Der Stausee eignet sich gut für ruhige Wanderungen entlang der Wege.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Trausnitztalsperre

Die Trausnitztalsperre befindet sich im Ortsteil Trausnitz des Landkreises Schwandorf in Bayern. Sie staut die Pfreimd und bildet den Pfreimdstausee. Das Gewässer dient hauptsächlich als Unter- und Ausgleichsbecken der Pumpspeicherwerksgruppe Jansen, ist aber auch mit einem eigenen Laufkraftwerk ausgestattet. Dieses verfügt über zwei Kaplan-Turbinen, die eine Gesamtleistung von 1,84 MW erreichen. Die mittlere Fallhöhe beträgt rund 10,65 Meter, was einer jährlichen Stromproduktion von etwa 3,83 GWh entspricht.

Das Absperrbauwerk wurde in den frühen 1950er Jahren errichtet und ist eine Gewichtsstaumauer aus Beton. Auffällig ist die Verkleidung der Luftseite und des Krafthauses mit Granitmauerwerk. Optisch ähnelt das Bauwerk eher einem großen Wehr als einer klassischen Staumauer, da es über drei aufgesetzte Fischbauch-Wehrklappen verfügt. Eine Vorsperre erhöht die Sicherheit und Funktionalität der Anlage. Die Talsperre ist somit nicht nur ein funktionales Bauwerk der Energieerzeugung, sondern auch ein markantes architektonisches Element in der Landschaft.

Der Stausee lädt zu verschiedenen Freizeitbeschäftigungen ein. Wanderinteressierte finden gut ausgebaute Wege entlang des Ufers, die einen angenehmen Aufenthalt inmitten der Natur ermöglichen. Die ruhige Atmosphäre und die unmittelbare Naturlandschaft machen den See zu einem geeigneten Ziel für Spaziergänge oder längere Wanderungen. Auch für Angler bietet der See Zugang, wenngleich die Anzahl der direkt am Wasser gelegenen Angelplätze begrenzt ist. Teilweise sind die Böschungen steil oder abfallend, was das Angeln an manchen Stellen erschwert. Im Wasser selbst finden sich nur wenig Totholz oder Gras, was die Sicht auf Fische verbessert, aber auch das natürliche Biotop beeinflusst.

Die Trausnitztalsperre ist ein Beispiel für die technische und landschaftliche Verbindung von Energieerzeugung und Naturnutzung. Die Anlage ist Teil eines größeren Energiesystems, das auf moderne Weise Wasserkraft nutzt. Gleichzeitig bleibt der See ein ruhiger Ort, der Besucher mit seiner natürlichen Umgebung anspricht. Die Kombination aus klarem Wasser, umliegenden Wäldern und gut angelegten Wegen macht ihn zu einem lohnenswerten Ausflugsziel in der Region.

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