Denkmal/Gedenkstätte

Bronzeplastik Balanceakt

Am Brügmanngarten, 23570 Travemünde

Highlights

  • Die Bronzeplastik Balanceakt von Lorenz Süd steht als historisches Kunstwerk in Travemündes Skulpturensammlung.
  • Teil einer international ausgerichteten Kunstroute in Schleswig-Holstein, zeigt die Skulptur zeitgenössische Bronzekunst im öffentlichen Raum.
  • Die Arbeit gehört zu den 10 Skulpturen, die Lorenz Süd zwischen 1959 und 2001 in Norddeutschland platzierte.

Tipps

  • Der Standort in Travemünde ermöglicht einen Blick auf die Ostsee, wodurch sich die Skulptur in ihrer Umgebung als Teil einer maritimen Landschaftsästhetik erleben lässt.
  • Die Entstehung der Plastik zwischen 1959 und 2001 spiegelt internationale Ausstellungen wider, die ihre stilistische Einordnung in den Kontext der modernen Skulptur einordnen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Balanceakt in Bronze – Kunstdenkmal Travemünde

Die Bronzeplastik „Balanceakt“ in Travemünde zählt zu den markanten Kunstwerken der Region und verleiht dem Ort einen besonderen künstlerischen Charakter. Die Skulptur gehört zu einem Netzwerk bedeutender Skulpturenparks und Sammlungen in Schleswig-Holstein, die durch ihre Vielfalt und historische Bedeutung bestachen. Besonders in Travemünde finden sich Werke namhafter Künstler, die das kulturelle Erbe der Stadt bereichern – ähnlich wie in anderen Parks und Gärten der Umgebung, etwa auf dem Museumsberg in Flensburg oder im Skulpturenpark Schloss Gottorf.

Die Bronzeplastik selbst ist ein Beispiel für die dynamische und expressive Formensprache zeitgenössischer Bildhauerei. Sie thematisiert den Balanceakt – ein Motiv, das sowohl körperliche als auch metaphorische Spannungen zwischen Stabilität und Bewegung einfangen kann. Solche Werke sind oft Teil größerer Ensembles, wie sie etwa im Harburger Kunstpfad oder den Bürgergärten Lübeck zu finden sind, wo Kunstwerke in harmonischer Umgebung präsentiert werden. Die Materialität der Bronze unterstreicht dabei die Handwerkskunst und die Beständigkeit der Skulptur, die sie zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Raums macht.

Travemünde profitiert wie viele Städte in Norddeutschland von einer lebendigen Kunstlandschaft, die sich über Friedhöfe, Universitätscampusse und öffentliche Plätze verteilt. Während der Friedhof Nienstedten in Hamburg-Altona oder der Skulpturenpark der Gerisch-Stiftung in Neumünster gezielt Sammlungen moderner Kunst zeigen, entstehen andere Ensembles eher zufällig – etwa durch private Stiftungen oder künstlerische Projekte. Die „Balanceakt“-Skulptur passt damit in dieses Mosaik aus Einzelwerken und thematischen Gruppen, die Travemünde zu einem Ort machen, an dem Kunst und Alltag verschmelzen.

Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen den oft ruhigen, parkähnlichen Umgebungen und den lebendigen Skulpturen selbst. Während Werke wie die „Balanceakt“-Plastik durch ihre Form und Materialität Aufmerksamkeit erregen, laden sie gleichzeitig zum Verweilen und Nachdenken ein – ähnlich wie die Installationen entlang des LandKunstStück-Rundwegs im Kreis Ostholstein. Die Bronzeplastik steht damit nicht isoliert, sondern ist Teil eines größeren Diskurses über Kunst im öffentlichen Raum, der Travemünde mit anderen bedeutenden Standorten wie dem Fritz-During-Figurenpark in Plön verbindet.

Für Besucher bietet die Skulptur „Balanceakt“ nicht nur einen ästhetischen Genuss, sondern auch einen Einblick in die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen in der Region. Sie erinnert daran, dass Kunstwerke wie diese nicht nur Dekoration sind, sondern oft Geschichten erzählen – sei es durch ihre Entstehungsgeschichte, ihre Materialität oder ihre Integration in den urbanen Raum. In Travemünde, wo Kultur und Meerlandschaft aufeinandertreffen, wird die Plastik zu einem Symbol für die Balance zwischen Tradition und Moderne, das die Stadt prägt.

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