Kirche/Kloster

St. Joseph

Feldstraße 18, 54290 Trier

Highlights

  • Der Konvent St. Josef in Trier wurde 1998 im ehemaligen St. Josefskloster der Redemptoristen eröffnet.
  • Die Schwestern leben direkt neben der Mutterhauskirche St. Josef und beten täglich für die Anliegen der Kirche und der Menschen.
  • Im April 2010 wurde ein Erweiterungsbau fertiggestellt, der Platz für dreißig pflegebedürftige Schwestern bietet.

Tipps

  • Besucher können an der täglichen Andacht in der St. Josefskirche teilnehmen, sofern diese öffentlich angeboten wird.
  • Im Erweiterungsbau des Konvents leben pflegebedürftige Schwestern, die dort kompetent betreut werden.
  • Interessierte können Kontakt zur Gemeinschaft aufnehmen, um mehr über das geistliche Leben und mögliche Besuche zu erfahren.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Joseph

Die St. Joseph-Kirche in Trier beherbergt seit 1998 einen Konvent der Borromäerinnen, einer Ordensgemeinschaft, die sich auf geistliche Betreuung und Fürbitte spezialisiert hat. Der Konvent entstand in den Räumlichkeiten des ehemaligen St. Josefsklosters der Redemptoristen und ist direkt mit dem Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier verbunden. Die Schwestern leben und arbeiten hier im Dienst am Gebet und in enger Verbundenheit mit der Kirche sowie der umliegenden Gemeinschaft.

Die Hauptaufgabe des Konvents besteht im fürbittenden Gebet, das im Rahmen der täglichen Anbetung geleistet wird. Daneben übernehmen die Schwestern verschiedene Dienste innerhalb der Gemeinschaft und unterstützen sich gegenseitig entsprechend ihren Kräften. Ein wichtiger Bestandteil ihres Wirkens ist auch der Sakristeidienst in der St. Joseph-Kirche. Mit dem Bau eines Erweiterungstraktes im Jahr 2010 wurde Platz für pflegebedürftige Schwestern geschaffen, die hier in einer dem Haus Maria Frieden vergleichbaren Umgebung betreut werden.

Die Borromäerinnen, benannt nach dem Heiligen Karl Borromäus, haben eine lange Geschichte, die im 17. Jahrhundert in Nancy beginnt. In Deutschland sind sie seit dem frühen 19. Jahrhunderts aktiv. Die Trierer Kongregation entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer eigenständigen Einheit innerhalb der Föderation der Borromäerinnen. Ihre Wurzeln im Krahnenhaus reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, wobei das Gebäude selbst eine wechselvolle Geschichte durchlief, bevor es 1849 zum Mutterhaus der Borromäerinnen wurde.

Der hl. Karl Borromäus, Namensgeber der Gemeinschaft, war ein bedeutender Kirchenreformer und Bischof von Mailand. Er setzte sich maßgeblich für die geistliche Erneuerung der katholischen Kirche ein, förderte die Priesterausbildung und engagierte sich besonders in Krisenzeiten, etwa während der Pest. Sein Wirken prägte die Spiritualität der Borromäerinnen, die sich bis heute auf Barmherzigkeit, Seelsorge und Gebet stützen.

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