Saarlandmuseum, Moderne Galerie
Highlights
- Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums zeigt Werke der Klassischen Moderne vom Impressionismus bis in die 1960er Jahre.
- Zu den Highlights zählen Gemälde von Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt und Max Beckmann sowie Skulpturen von Alexander Archipenko.
- Der Skulpturenpark am Saarufer präsentiert Monumentalplastiken von Aristide Maillol, Anthony Caro und Pae White.
Tipps
- Das Museum ist in drei Bereiche aufgeteilt, lohnt sich besonders für Fans klassischer Moderne mit Werken von Beckmann, Kirchner und Slevogt.
- Eintritt kostet 10 Euro und bietet Zugang zu wechselnden Ausstellungen sowie zur umfangreichen Graphischen Sammlung mit über 12.000 Blatt.
- Kinder unter einem gewissen Alter sollten nicht mitgenommen werden, da die Kunstwerke thematisch anspruchsvoll und teilweise nicht kindgerecht aufgebaut sind.
Eigenschaften
Über Saarlandmuseum, Moderne Galerie
Das Saarlandmuseum in Saarbrücken beherbergt in seiner Moderne Galerie eine umfangreiche Sammlung moderner Kunst mit Schwerpunkten von der Klassischen Moderne bis in die zeitgenössische Gegenwart. Die Galerie gliedert sich in verschiedene Bereiche, darunter die Sammlung der Klassischen Moderne, die Graphische Sammlung sowie die Fotografische Sammlung. Insgesamt spiegelt die Ausstellung den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Frankreich wider und zeigt Werke bedeutender Avantgarde-Künstler.
Die Sammlung der Klassischen Moderne umfasst Gemälde und Skulpturen zentraler Strömungen vom Impressionismus bis in die 1960er Jahre. Zu den Schwerpunkten zählen Werke der Berliner Sezession, des deutschen Expressionismus sowie des Bauhauses. Künstler wie Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt, Max Beckmann, Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger und László Moholy-Nagy sind mit herausragenden Arbeiten vertreten. Ergänzt wird die Sammlung durch Bestände der Sammlung Kohl-Weigand, darunter umfangreiche Werkgruppen von Albert Weisgerber und Hans Purrmann. Im Außenbereich am Saarufer befindet sich zudem ein Skulpturenpark mit Monumentalplastiken namhafter Künstler.
Die Graphische Sammlung bildet den ursprünglichen Kern des Museums und umfasst etwa 12.500 Blatt, darunter Zeichnungen und Druckgrafiken. Schwerpunkte liegen auf dem Impressionismus und dem Expressionismus der Brücke. Ergänzt werden diese durch Werke von Künstlerpersönlichkeiten der Zwischenkriegszeit sowie des Informel. Die Fotografische Sammlung wiederum zählt zu den ältesten Beständen ihrer Art in Deutschland und beinhaltet über 24.000 Abzüge. Sie dokumentiert die Entwicklung der Fotografie vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und beherbergt unter anderem den Nachlass des einflussreichen Fotografen Otto Steinert sowie Arbeiten zeitgenössischer Künstler.
Das Museum genießt bei Besucherinnen und Besuchern ein durchschnittliches Bewertungsniveau von 4,4 von 5 Sternen. Viele loben die klare Raumaufteilung, die Vielfalt der Ausstellungen sowie das freundliche und kompetente Personal. Kritikpunkte betreffen gelegentlich die architektonische Erscheinung des Gebäudes, das von außen als klotzig und nüchtern wahrgenommen wird. Einige Besucheräußerungen kritisieren zudem die für Familien mit Kleinkindern wenig geeignete Atmosphäre einzelner Ausstellungsräume.