Festungsbäckerei
Highlights
- Die Festungsbäckerei wurde 1831 als befestigtes Gebäude zu Verteidigungszwecken errichtet.
- Das Gebäude ist heute als Bestandteil des historischen Festungsgeländes von außen zu bewundern.
Tipps
- Die Festungsbäckerei ist heutzutage nur noch von außen als Teil des historischen Festungsgeländes zu besichtigen.
- Gruppenführungen durch die Anlage sind in deutscher sowie englischer Sprache buchbar.
- Für die Erkundung der Horchgänge ist das Mitbringen eigener Taschenlampen möglich.
Eigenschaften
Kultur-Ausflug zur Festungsbäckerei in Erfurt-Altstadt
Die Festungsbäckerei in der Erfurt-Altstadt ist ein bemerkenswertes Baudenkmal, das eng mit der Geschichte der Zitadelle Petersberg verknüpft ist. Ursprünglich wurde das Gebäude in Form einer Kaponniere errichtet, was es zu einem besonders befestigten Bauwerk machte, das primär Verteidigungszwecken diente. Später entwickelte es sich zur Festungsbäckerei. Nach einer umfassenden Sanierung wurde der Betrieb als temporäre Bäckerei wieder aufgenommen, doch heute kann die Architektur der Festungsbäckerei nur noch von außen als Teil des historischen Festungsgeländes bewundert werden.
Als Teil der Zitadelle Petersberg, die als eine der größten und besterhaltenen barocken Festungen in Europa gilt, ist die Umgebung ein bedeutender kultureller Ort. Die Festungsbäckerei ist in ein vielfältiges Angebot eingebettet, das unter anderem die Ausstellung „Der Petersberg – eine spannende Zeitreise“, verschiedene Räume der Ausstellungspädagogik sowie die geheimnisvollen Horchgänge umfasst. Diese Kombination macht das Areal zu einem idealen außerschulischen Lernort.
Besucher können die Anlage im Rahmen von Gruppenführungen erkunden, die sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache angeboten werden. Diese Touren richten sich an ein breites Publikum, von Familien und Vereinen bis hin zu Firmen und Reisegruppen. Die Ausstellungspädagogik passt das Anforderungsniveau dabei individuell an die jeweilige Gruppe an, sodass auch Kindergartenkinder sich handlungsorientiert mit den Themen des Bildungsplanes auseinandersetzen können.
Besonders für jüngere Gäste gibt es speziell entwickelte Führungen, die sich beispielsweise für Kindergeburtstage eignen. Ein Highlight ist die Erkundung der Horchgänge, bei der Kinder mit Taschenlampen in die Geschichte des Petersberges eintauchen und nach erfolgreichem Abschluss eine Mutigkeits-Urkunde erhalten. Es ist jedoch zu beachten, dass nicht alle Führungen barrierefrei sind und insbesondere die Erkundung der Gänge für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet ist.
Der Treffpunkt für die Erkundungen und die Onlinebuchung der Angebote erfolgt über das Besucherzentrum und die Ausstellung Petersberg im Kommandantenhaus. Hier können Besucher zudem den Spuren des ehemaligen Klosterlebens auf dem Petersberg folgen.