Lindenallee (Tübingen)
Highlights
- Die Tübinger Platanenallee ist mit fast 200 Jahren die älteste erhaltene Allee dieser Baumart in Deutschland.
- Sie verläuft auf der Neckarinsel zwischen Eberhardsbrücke und Silcher-Denkmal und lädt zum Flanieren und Beobachten des Neckarlebens ein.
- 84 der ursprünglich 96 Platanen stehen noch; sie wurden nicht 1824, sondern 1828 gepflanzt, wie dendrochronologische Untersuchungen ergaben.
Tipps
- Die Platanenallee ist ideal zum Spazieren, Boulespielen und Beobachten der Stocherkähne auf dem Neckar.
- Vom Nadelöhr aus lässt sich der Taubenturm und die Eberhardsbrücke gut sehen, der Hölderlinturm ist fotografierbar.
- Die Allee ist mit fast 200 Jahren die älteste erhaltene Platanenallee Deutschlands, ursprünglich ab 1828 angelegt.
Eigenschaften
Ausflug Natur Park Stadt Lindenallee Tübingen
Die Lindenallee in Tübingen, genauer bekannt als Tübinger Platanenallee, zählt zu den ältesten und bedeutendsten Naturdenkmälern Deutschlands. Gelegen auf der malerischen Neckarinsel direkt vor der historischen Altstadt, erstreckt sich die Allee entlang des Neckarufers von der Eberhardsbrücke bis zum Silcher-Denkmal. Mit ihren imposanten, über 150 Jahre alten Platanen bildet sie einen schattenspendenden Spaziergang, der sowohl Einheimischen als auch Touristen als Erholungsort und Fotomotiv dient. Die Auffassung, dass die Allee vom letzten Scharfrichter der Stadt angelegt wurde, erwies sich durch dendrochronologische Untersuchungen als Legende. Tatsächlich wurden die Bäume einige Jahre später gepflanzt, wie städtische Rechnungen und historische Karten belegen.
Die Allee lädt mit ihrem idyllischen Ambiente zum Verweilen ein. Besucher finden hier nicht nur Gelegenheit zum Spazierengehen, sondern auch zum Boulespielen oder Entspannen im Gras. Der Blick auf das Neckarufer bietet zudem eine schöne Aussicht auf die historische Stadtsilhouette sowie auf die vielfältige Flusslandschaft mit Stocherkähnen, Schwänen, Enten und Ruderern. Besonders sehenswert ist der sogenannte „Hölderlinturm“, der vom östlichen Teil der Allee gut sicht- und fotografierbar ist. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch das „Nadelöhr“, wo sich ein Taubenturm befindet, in dem gezielt Tauben gelegt werden, um die Tierpopulation im städtischen Raum zu regulieren.
Die Tübinger Platanenallee ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch ein Kulturdenkmal von außergewöhnlicher Bedeutung. Ihre Bäume, von denen heute noch etwa 84 Exemplare stehen, sind durch besondere Pflegemaßnahmen vor dem Absterben bewahrt worden. Teilweise werden besonders mächtige Bäume durch Stahlseile stabilisiert, um ihre Lebensdauer zu verlängern. Diese Maßnahmen wurden nach Protesten der Bevölkerung gegen geplante Fällungen eingeleitet, was zeigt, wie sehr die Allee im Bewusstsein der Tübinger Bevölkerung verankert ist. Ihre kulturhistorische wie ökologische Bedeutung wird in mehreren Publikationen und Artikeln gewürdigt, darunter Werke von Helmut Hornbogen und Adelheid Schlotz.
Die Erschließung der Platanenallee erfolgt bequem von mehreren Seiten. Vom Osten aus führt eine Treppe direkt von der Eberhardsbrücke auf die Neckarinsel. Von Süden gelangt man über die sogenannte „Indianersteg“-Brücke aus Richtung Bahnhof und Anlagensee. Ein weiterer Zugang im Westen ist von der Derendinger Allee und der Alleenbrücke aus nutzbar, auch mit dem Fahrrad. Diese gute Erreichbarkeit trägt dazu bei, dass die Allee sowohl bei Spaziergängern als auch Radfahrern sehr beliebt ist und ein zentraler Bestandteil des Stadtbildes von Tübingen bleibt.
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Häufige Fragen zu Lindenallee (Tübingen)
Wo befindet sich die Lindenallee in Tübingen?
Quelle: wikipedia
Wie alt sind die Bäume der Platanenallee in Tübingen?
Quelle: wikipedia
Was kann man an der Platanenallee unternehmen?
Quelle: wikipedia
Gibt es besondere Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Allee?
Quelle: wikipedia