Kirche/Kloster

Albert-Schweitzer-Kirche

Beim Herbstenhof 21, 72076 Tübingen

Highlights

  • Die Albert-Schweitzer-Kirche in Tübingen wurde in den 1980er Jahren erbaut und steht auf der Wanne.
  • Architekt Karl-Heinz Angst entwarf das weiße Mauerwerk- und Stahlbetongebäude mit sichtbarem Holzfachwerk.
  • Karin Auberlen schuf die farbigen Glasfenster, darunter das Hauptmotiv „Ehrfurcht vor dem Leben“.

Tipps

  • Besucher sollten das Areal nach Einbruch der Dunkelheit meiden, da es dort zu belästigenden oder aggressiven Vorfällen kommen kann.
  • Die Kirche verfügt über farbige Glasfenster und Mosaiken, die Werke des Namensgebers Albert Schweitzer darstellen.
  • Im Foyer besteht die Möglichkeit, Lebensmittel und Hygieneprodukte für die Tübinger Tafel zu spenden.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Albert-Schweitzer-Kirche

Die Albert-Schweitzer-Kirche befindet sich im Stadtteil Wanne der Universitätsstadt Tübingen im Landkreis Tübingen, Baden-Württemberg. Benannt ist sie nach dem Theologen, Arzt und Nobelpreisträger Albert Schweitzer. Die evangelische Kirche wurde Mitte der 1980er-Jahre als moderner Stahlbeton- und Mauerwerksbau errichtet und ist weiß verputzt. Die Dachkonstruktion besteht aus sichtbaren Holzfachwerkbindern und Holzdecken, die geneigten Dächer sind mit Titanzinkblech gedeckt. Der Kirchturm erhebt sich auf dem höchsten Punkt des Grundstücks und markiert den Schnittpunkt der Konstruktionsachsen des Gebäudes.

Die künstlerische Ausgestaltung der Kirche umfasst farbige Glasfenster von Karin Auberlen, darunter im Gottesdienstraum das Hauptfenster „Ehrfurcht vor dem Leben“ sowie im Clubraum ein Dreieckfenster mit dem Motiv des Pelikans, das die Gegensätzlichkeit von Leben achten und opfern symbolisiert. In der Nordwand des Gottesdienstraums befinden sich weitere Glasmalereien zum Thema Frieden. Im Gemeindesaal schuf Uli Gleis ein Mosaik aus Bildern und Texten des Namensgebers. Ein architektonisches Highlight ist der sogenannte „Ökumenischer Fensterblick“, eine im Boden markierte Stelle, von der aus das Kreuz der katholischen St. Paulus-Kirche sichtbar ist.

Die Kirche verfügt über einen großzügigen Gottesdienstraum, einen Gemeindesaal, einen Clubraum sowie Büros und eine Sakristei. Die 1988 eingeweihte Orgel stammt von der Orgelbauwerkstatt Richard Rensch aus Lauffen am Neckar. Sie verfügt über drei Manuale und Pedal und wurde 2009 überholt. Die Kirche dient nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als kultureller und sozialer Treffpunkt: Im Foyer wird regelmäßig für die Tübinger Tafel gesammelt, und es finden Konzerte sowie Gemeindeveranstaltungen statt.

Die Albert-Schweitzer-Kirche steht auf der Wanne, einem der erhabeneren Punkte Tübingens, und bietet sowohl architektonisch als auch künstlerisch einen interessanten Anziehungspunkt. Die klare, reduzierte Formensprache des Gebäudes spiegelt den Geist der Zeit der Entstehung wider. Die Verbindung von moderner Bauweise und symbolträchtiger Ausstattung unterstreicht den ökumenischen und humanitären Anspruch, der mit der Namensgebung verbunden ist.

Ein Sicherheitshinweis weist darauf hin, dass das Areal nach Einbruch der Dunkelheit mit Vorsicht zu genießen ist. Dort lebt angeblich ein psychisch auffälliger Obdachloser, der gelegentlich aggressiv auftritt, insbesondere gegenüber Frauen. Die Polizei soll vor Ort nur begrenzt handlungsfähig sein, solange kein konkreter Vorfall vorliegt.

Bewertungen

4,4 (26) 4.4 aus 26 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,4 (26) 4.4 · 26 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Ausflugsziele in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…