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Maria Himmelfahrt
Highlights
- Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Türkheim ist eine spätgotische Saalkirche mit barocken Umbauten.
- Der Südwesten des Langhauses zeigt Kapellenreihen, der Chor wurde 1732 umgestaltet.
- Das Innere beherbergt eine tonnengewölbte Gruft unter dem Chor und Stuckarbeiten von 1678.
Tipps
- Die spätgotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Türkheim besticht durch ihre barockisierte Saalkirchenarchitektur und den charakteristischen Turm mit romanischen Elementen.
- Interessante architektonische Details wie Strebepfeiler, Kleeblattbogenfriesen und das sterngewölbte Untergeschoss des Nordturms laden zur Besichtigung ein.
Eigenschaften
Ausflug zur Maria Himmelfahrt in Türkheim – Kultur und Sakralbau erkunden
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Türkheim ist ein bedeutendes sakrals kulturelles Denkmal im Herzen des bayerischen Unterallgäus. Als römisch-katholische Saalkirche im Kern spätgotischen Stils präsentiert sie eine faszinierende Mischung aus mittelalterlicher Bausubstanz und barocker Ausstattung. Die Kirche gehört zur Pfarreiengemeinschaft Türkheim und liegt im Dekanat Mindelheim des Bistums Augsburg. Sie gilt als eines der architektonisch bemerkenswertesten Gotteshäuser der Region und zieht sowohl Gläubige als auch Interessierte mit ihrer imposanten Ausstrahlung an.
Das Bauwerk entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Der markante Südostturm, dessen untere Geschosse bereits aus dem 14. Jahrhundert stammen, zeigt deutlich romanische Einflüsse und wurde im Zuge barocker Umbauten weiter aufgestockt. Ursprünglich war wohl eine Doppelturmanlage vorgesehen, von der heute nur der südliche Turm vollendet ist. Die äußere Gliederung des Langhauses durch Strebepfeiler und eine Kleeblattbogenfriese verleiht dem Bauwerk eine geschlossene gotische Formensprache, die durch spätere barocke Zutaten ergänzt wurde.
Das Innere der Kirche besticht durch seine außergewöhnlich breite Proportion und ein weit gespanntes Tonnengewölbe, das auf einen Umbau des späten 17. Jahrhunderts zurückgeht. Ursprünglich könnte das Langhaus dreischiffig ausgelegt gewesen sein. Die Seitenkapellen, die in die Außenwände integriert sind, sowie der eingezogene Chor mit seinen kunstvollen Stuckaturen und Deckengemälden zeugen von hoher handwerklicher und künstlerischer Qualität. Besonders erwähnenswert sind die Fresken von Johann Andreas Bergmüller aus dem frühen 18. Jahrhundert, die im Chor und in der Kuppel Themen aus dem Marienleben darstellen und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder freigelegt wurden.
Die Kirche wurde im Zuge verschiedener Restaurierungen im 19. und 20. Jahrhundert mehrfach verändert und jeweils an die Bedürfnisse der Zeit angepasst. So wurde etwa das Innere zeitweise im neuromanischen Stil umgestaltet, ehe in der Nachkriegszeit das barocke Raumbild weitgehend rekonstruiert wurde. Die Stuckarbeiten stammen überwiegend aus dem 18. Jahrhundert oder orientieren sich stilistisch daran. Die zweigeschossige Westempore wurde im Jahr 1823 errichtet und trägt zur monumentalen Wirkung des Innenraums bei.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist nicht nur ein Ort der Frömmigkeit, sondern auch ein kultureller Anziehungspunkt. Sie wird regelmäßig für Gottesdienste, Feiern und kirchliche Veranstaltungen genutzt, darunter auch bedeutsame Sakramente wie die Erstkommunion. Ihre architektonische Vielschichtigkeit sowie die kunstvolle Ausstattung machen sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für alle, die sich für sakrale Architektur und regionale Geschichte interessieren.
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Häufige Fragen zu Maria Himmelfahrt
Wann wurde die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Türkheim erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche Baustile prägen die Kirche Mariä Himmelfahrt in Türkheim?
Quelle: wikipedia
Welche Rolle spielt die Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Türkheim heute?
Quelle: website
Gibt es besondere architektonische Merkmale an der Kirche?
Quelle: wikipedia