Stadtführung/Tour

Die Grenzgängerin

Graneggweg 12, 78532 Tuttlingen

Highlights

  • Die Grenzgängerin Mariele führt durch Tuttlingen & Engen in Mundart – unterhaltsam mit Dialekt, Geschichte und regionalen Anekdoten seit 1868.
  • Sonderführungen wie ‚Weibergschwätz‘ oder ‚Winterführung‘ bieten thematische Einblicke in Bräuche, Sagen und lokale Geheimnisse der Region.
  • Erlebnisreiche Stadtspaziergänge (1,5–2 Std.) mit Umtrunk im ‚Mariele a Loch in d’ Bauch‘ – ideal für Gruppen oder private Anlässe wie Geburtstage.

Tipps

  • Die Führungen starten in Tuttlingen am markanten Blickpunkt nahe der Stele und in Engen am Altstadt-/Felsenparkplatz P2 am Wasserrad als fester Ausgangspunkt.
  • Ein Besuch der Sonderführungen wie ‚Weibergschwätz‘ oder ‚Winterführung‘ bietet thematisch vertiefte Einblicke in regionale Bräuche und Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten.
  • Nach den Erlebnisführungen besteht im ‚Mariele a Loch in d’ Bauch‘ die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Umtrunk die Begegnungen mit der lokalen Mundart fortzusetzen.

Eigenschaften

Familie Ganzjährig

Stadtführung Tuttlingen – Grenzgängerin erleben

Die „Grenzgängerin“ – oder wie sie liebevoll genannt wird: „Mariele“ – war eine einzigartige Figur in Tuttlingen, die mit ihrer charismatischen Art und ihrem tiefen Wissen über die Region unvergessliche Erlebnisstädteführungen anbot. Als „Grenzgängerin“ zwischen Dialekt, Geschichte und lebendiger Mundart führte sie ihre Gäste nicht nur durch die Straßen Tuttlingens, sondern auch in die Welt des Jahres 1868. Mit ihrem trockenen Humor und ihrem Gespür für die Besonderheiten der Region machte sie selbst die ältesten Gassen zu einem spannenden Abenteuer – ob in Tuttlingen oder im benachbarten Engen.

Besonders bekannt war Mariele für ihre Führungen in Mundart, die zwischen „Wüstgläubig“ und „Rechtgläubig“ schwankten und so die Vielfalt der regionalen Sprachlandschaft lebendig werden ließen. Ihre Touren dauerten etwa eineinhalb bis zwei Stunden und endeten oft mit einem gemütlichen Umtrunk im „Mariele a Loch in d’ Bauch“, wo man noch länger über Geschichten, Anekdoten und die Geheimnisse der Vergangenheit plaudern konnte. Ob als private Feier, Geburtstagsüberraschung oder einfach als unterhaltsamer Ausflug – ihre Führungen waren immer ein Erlebnis, das durch Witz und Authentizität bestach.

Ein Highlight war die „Bierführung“, bei der Mariele nicht nur die historischen Gassen Tuttlingens, sondern auch die Brauereigeschichte der Region auf spielerische Weise vermittelte. Doch auch ihre Sonderführungen wie die „Weibergschwätz“-Tour für Frauen jeden Alters oder die mystische „Winterführung“ mit Bräuchen und Sagen der Rauhnächte machten sie zu einer gefragten Begleiterin für besondere Anlässe. Selbst Männer durften bei Wunsch auf Wunsch ausgeschlossen werden – ein Zeichen für die exklusive Atmosphäre, die sie schuf.

Die Führungen starteten jeweils an markanten Punkten wie der „Blickpunkte“-Stele in Tuttlingen oder dem Felsenparkplatz in Engen und boten so einen idealen Einstieg in die Entdeckung der Städte aus einer ganz persönlichen Perspektive. Wer Mariele erlebte, verließ nicht nur mit neuen Erkenntnissen über Tuttlingen, sondern auch mit einem Lächeln im Gesicht – denn ihre Art, Geschichte zu erzählen, war so lebendig wie die Menschen, über die sie sprach.

Ob als Tourist oder Einheimischer: Die „Grenzgängerin“ war mehr als eine Stadtführerin. Sie war eine Zeitreisende, eine Geschichtenerzählerin und eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart – und ihre Führungen bleiben ein unvergessliches Stück Tuttlinger Kultur, das bis heute in Erinnerung bleibt.

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