Herr Zopf’s Friseurmuseum
Highlights
- Über 6000 Exponate machen das Museum zum größten Friseurmuseum der Welt mit einzigartiger Sammlung von Handwerkskunst bis zur Moderne.
- Denkmalgeschützter Salon Harand aus Dresden zählt zu den seltenen Originalen – ein seltener Einblick in historische Friseurgeschichte.
- Barrierefreier Zugang und kostenlose Parkplätze ergänzen das Angebot für Besucher aus 42 Ländern und Friseurschüler.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Ausstellung.
- Die Führung durch das Museum bietet Einblicke in die Entwicklung des Friseurhandwerks von historischen Wurzeln bis zur modernen Praxis.
- Ein besonderes Exponat stellt den denkmalgeschützten Salon Harand aus Dresden dar, der als einzigartiges Zeugnis friseurhistorischer Architektur dient.
Eigenschaften
Friseurgeschichte in Neu-Ulm entdecken
Das Herr Zopf’s Friseurmuseum in Neu-Ulm ist eine einzigartige Zeitreise in die faszinierende Welt des Friseurhandwerks – und das größte Friseurmuseum der Welt. Seine Entstehung geht auf die Privatsammlung des Sammelleidens Heinz Zopf zurück, der mit über 6.000 Exponaten aus Eckernförde nach Neu-Ulm umzog und damit eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art schuf. Seitdem bewahrt die Deutsche Friseurakademie auf ihrem Gelände das Lebenswerk des passionierten Historikers und präsentiert es der Öffentlichkeit in einer anschaulichen und unterhaltsamen Ausstellung.
Besonders beeindruckend ist der denkmalgeschützte Salon Harand aus Dresden, der als einziger Friseursalon weltweit unter Schutz steht. Neben historischen Werkzeugen, Scheren, Friseurstühlen und modischen Accessoires werden auch Alltagsgegenstände wie die berühmte „Drogerie-Schere“ gezeigt, die heute in vielen Drogerien zu finden ist. Die Sammlung wächst stetig durch Spenden und private Überlassungen, um das Handwerk für zukünftige Generationen lebendig zu halten.
Das Museum liegt direkt auf dem Areal der Deutschen Friseurakademie und des Orange Hotels, was es besonders für Friseurschüler und Seminarteilnehmer attraktiv macht. Führungen durch den aktuellen Museumsdirektor Harald Gloning bieten spannende Einblicke – mal informativ, mal humorvoll – und erzählen Geschichten, die hinter den Exponaten stecken. So wird etwa der historische Friseursalon in Merklingen erwähnt, der einst von Hans Wiedenmann betrieben und später von seiner Tochter Doris Eckart weitergeführt wurde.
Mit barrierefreiem Zugang und kostenlosen Parkplätzen vor Ort ist das Museum leicht erreichbar. Gruppen ab fünf Personen können Führungen auf Anfrage buchen, während Einzelbesucher die Ausstellung selbstständig erkunden können. Wer selbst zur Sammlung beitragen möchte, hat die Möglichkeit, historische Friseurgegenstände oder Dokumente zu spenden – eine Chance, das kulturelle Erbe aktiv mitzugestalten. Das Friseurmuseum begeistert nicht nur Einheimische, sondern zieht auch internationale Gäste an, die aus bereits 42 verschiedenen Ländern kommen.
Ob für Geschichtsinteressierte, Handwerksfans oder Neugierige: Herr Zopf’s Friseurmuseum bietet eine einzigartige Mischung aus Bildung, Unterhaltung und Handwerkskunst – und beweist, dass selbst scheinbar kleine Alltagsgegenstände eine große Geschichte erzählen können.