Taglilien-Schaugarten
Highlights
- Über 1.200 Taglilien-Sorten in Blüte von Ende Juni bis Anfang August.
- Jährlich Tage der offenen Gartentür mit freiem Eintritt in Ulm-Mähringen.
- Hunderte eigene Sämlinge und AHS-registrierte Sorten zu sehen.
Tipps
- Besucher sollten sich auf die Hauptblütezeit von Ende Juni bis Anfang August einstellen, um die über 1.200 Taglilien-Sorten in voller Pracht zu erleben.
- Der Garten ist nach Blütenfarben geordnet, was den Vergleich und die Sichtung der verschiedenen Sorten erleichtert.
- Ein freiwilliger Unkostenbeitrag von 3 Euro ist üblich, Getränke und Kuchen sind im Eintritt enthalten.
Eigenschaften
Über Taglilien-Schaugarten
Der Taglilien-Schaugarten in Ulm-Mähringen ist eine private Gartenanlage mit einer umfangreichen Sammlung an Taglilien (Hemerocallis). Seit 1998 wird hier eine private Leidenschaft in Form eines lebendigen Gartens gepflegt, der heute über 1.200 verschiedene Sorten umfasst. Die Pflanzen sind nach Blütenfarben geordnet auf Beeten angepflanzt und bieten sowohl Freunden der Botanik als auch Garteninteressierten einen anschaulichen Vergleich der Vielfalt dieser Pflanzengattung. Neben etablierten Sorten finden sich auch Hunderte eigener Sämlinge sowie einige vom American Hemerocallis Society registrierte Eigenzüchtungen.
Die Hauptblütezeit erstreckt sich in der Regel von Ende Juni bis Anfang August. In dieser Zeit öffnet der Garten regelmäßig seine Pforten für die sogenannten Tage der offenen Gartentür, zu denen keine Anmeldung erforderlich ist. Besucher*innen haben die Gelegenheit, die farbenfrohe Vielfalt erleben, sich über die verschiedenen Sorten zu informieren und mit dem Gärtner ins Gespräch zu kommen. Ein kleiner Unkostenbeitrag wird vor Ort erhoben, Getränke und Kuchen sind im Eintrittspreis nicht enthalten.
Der Garten liegt im Stadtteil Mähringen, östlich der Universität Ulm gelegen. Die Anfahrt ist über die BAB 8 und die Ausfahrt Ulm-West möglich, von dort aus sind es etwa acht Kilometer. Vor Ort weisen Wegweiser den Weg zum Schauplatz. Die gepflegte Anlage entstand auf einem ehemaligen Wiesenrain und spiegelt die intensive Auseinandersetzung des Garten- und Landschaftsarchitekten Gerd Oellermann mit der Gattung Hemerocallis wider. Seine langjährige Erfahrung und sein Fachwissen machen den Garten zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für alle, die sich für seltene und neue Taglilien-Sorten interessieren.
Gäste loben die liebevolle Pflege und die fachgerechte Präsentation der Pflanzen. Die klare Strukturierung nach Farben und Blütezeiten ermöglicht einen anschaulichen Rundgang und erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Sorten. Die Atmosphäre des Gartens lädt zur Entspannung und Inspiration ein. Die offene Haltung des Gärtners und die Möglichkeit, direkt mit ihm ins Gespräch zu kommen, wird von Besucher*innen besonders geschätzt.