SHB-Schotter
Highlights
- SHB-Schotter fördert seit 1991/92 Muschelkalk für Straßenbau, Beton und Asphalt aus regionalen Hohenlohe-Bauland-Werken.
- Ab 2040 folgt bis 2059 vollständige Rekultivierung des Abbaus; Paläontologie-Forschung (Trias) wird unterstützt durch die Friedrich-von-Alberti-Stiftung.
- Güteschutzgemeinschaft seit 1971 sichert hohe Qualität von Schotter für den Straßenbau – SHB bietet Exkursionen für Schulen an.
Tipps
- Der Besuch bietet Einblicke in die geologische Geschichte der Trias mit Fokus auf Buntsandstein, Muschelkalke und Keuper durch paläontologische Exponate und Forschungsprojekte.
- Ein barrierefreier Parkplatz ermöglicht rollstuhlgerechten Zugang zu den Betriebsanlagen und den dortigen Ausstellungsbereichen.
- Die Rekultivierungsmaßnahmen nach dem geplanten Abbauschluss bis 2059 zeigen nachhaltige Landschaftsgestaltung und ökologische Kompensation.
Eigenschaften
Bergwerkserlebnis Werbach: SHB-Schotter
Der SHB-Schotter in Werbach ist ein bedeutender Standort für die Gewinnung hochwertiger Natursteine und mineralischer Rohstoffe im Herzen des Hohenlohe-Baulands. Seit seiner Gründung als Zusammenschluss regionaler Schotterwerke in den frühen 1990er-Jahren hat sich der Betrieb zu einem wichtigen Anbieter für die Baustoffindustrie entwickelt. Hier werden vor allem Muschelkalk und andere triassische Gesteine wie Buntsandstein und Keuper abgebaut – Rohstoffe, die in Tiefbau, Straßenbau, Betonproduktion, Asphaltherstellung sowie im Garten- und Landschaftsbau unverzichtbar sind.
Ein besonderes Augenmerk legt der SHB-Schotter auf die Förderung der Paläontologie: Die hier gewonnenen Gesteine aus der Triaszeit bieten wertvolle Einblicke in die geologische Vergangenheit. Gemeinsam mit anderen Unternehmen der Region hat das Unternehmen die Friedrich von Alberti Stiftung mitgegründet, um die Erforschung und den Schutz fossiler Funde zu unterstützen. Der Standort dient zudem als lebendiges Lehrbeispiel für geowissenschaftliche Exkursionen, insbesondere für Schulen mit Schwerpunkt Geographie, die hier praktische Einblicke in die Rohstoffgewinnung und die regionale Geologie gewinnen können.
Neben der wirtschaftlichen Nutzung legt der Betrieb Wert auf ökologische Verantwortung. So wurde etwa eine Fledermausallee angelegt, die den Tieren sichere Wanderwege durch das Waldgebiet ermöglicht. Auch die geplante Rekultivierung nach dem geplanten Abbauschluss unterstreicht das Engagement für eine nachhaltige Landschaftsgestaltung. Bis Ende der 2050er-Jahre soll das Gebiet vollständig renaturiert und in eine naturnahe Fläche umgewandelt werden, um die ökologische Vielfalt der Region langfristig zu sichern.
Die SHB arbeitet eng mit lokalen Initiativen zusammen, etwa der Güteschutzgemeinschaft für Schotter im Straßenbau, die seit den 1970er-Jahren für hohe Qualitätsstandards in der Baustoffindustrie steht. Zudem unterstützt der Betrieb Bildungsprojekte, etwa durch regelmäßige Exkursionen für den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die den Besuchern Einblicke in moderne Abbauverfahren und Recyclingprozesse ermöglichen. Mit einem Fokus auf Innovation und regionale Wertschöpfung steht der SHB-Schotter für eine Verbindung von Wirtschaft, Wissenschaft und Umweltschutz – direkt in Werbach.