Denkmal/Gedenkstätte

H 34 (1924)

94107 Untergriesbach

Highlights

  • H 34 (1924) bezeichnet eine historische Verwaltungsstraße in Untergriesbach.
  • Die Gemeinde liegt im Bayerisch-Österreichischen Donauengtal.
  • Untergriesbach verfügt über Naturschutzgebiete und kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die Pfarrkirche St. Michael.

Tipps

  • Besuchen Sie den Burgstall H 34 (1924) in Untergriesbach, um Spuren einer mittelalterlichen Burg aus dem 11. bis 13. Jahrhundert zu erkunden.
  • Die archäologischen Grabungen von 1994–1996 bieten Einblicke in die damalige Besiedlung und Zerstörung der Anlage.
  • Ein Abstecher zum nahegelegenen Burgstall in Wildenranna lohnt sich, um die mögliche Verbindung zwischen den beiden historischen Stätten zu verstehen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über H 34 (1924)

Der POI „H 34 (1924)“ befindet sich in der Gemeinde Untergriesbach im Landkreis Passau, Bayern. Es handelt sich um die Überreste einer Hochburg, deren Existenz auf das Mittelalter zurückgeht. Archäologische Grabungen haben gezeigt, dass die Anlage zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert bewohnt war. Die Burg wurde vermutlich in der Mitte des 13. Jahrhunderts zerstört und danach vollständig abgetragen. Heute sind nur noch geringe Reste der ehemaligen Befestigungsanlage erhalten, die dennoch einen Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region ermöglichen.

Die archäologischen Befunde deuten auf eine befestigte Wohn- und Wirtschaftsform hin, wie sie typisch für das frühe und hochmittelalterliche Bayern war. Die genaue Funktion der Anlage bleibt jedoch Gegenstand der Forschung. Die Bezeichnung „H 34 (1924)“ bezieht sich auf eine historische Fundnummer aus dem Jahr 1924, unter der die archäologischen Untersuchungen zu diesem Burgstall dokumentiert wurden. Die Lage der Anlage ist strategisch günstig, was für ihre Bedeutung im mittelalterlichen Grenzraum zwischen Bayern und Österreich spricht.

Einige Besucher vermuten einen Zusammenhang zwischen diesem Burgstall und einer weiteren historischen Anlage in Wildenranna. Möglicherweise bestand eine Verbindung zwischen den beiden Standorten, etwa in Form einer Versorgung mit Reittieren oder anderer logistischer Funktionen. Diese These basiert jedoch auf lokalem Wissen und ist bislang nicht abschließend wissenschaftlich belegt. Dennoch wird empfohlen, bei einem Besuch auch den Burgstall in Wildenranna zu erkunden, um ein umfassenderes Bild der regionalen Geschichte zu erhalten.

Die heutige Bedeutung des Ortes als kultureller Ausflugsort wird durch die erhaltenen Reste und die landschaftliche Lage gestärkt. Die Umgebung lädt zu Wanderungen und Spaziergängen entlang des Donautals ein, das sowohl natürliche als auch kulturhistorische Reize bietet. Die Gemeinde Untergriesbach verfügt über weitere Sehenswürdigkeiten, darunter die Pfarrkirche St. Michael aus dem 15. Jahrhundert mit barocker Ausstattung.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,30 von 5 Sternen bei 13 Bewertungen zeigt sich die Besucherresonanz positiv. Die Anlage gilt als lohnendes Ziel für Interessierte der regionalen Geschichte und Archäologie. Die einfache Erreichbarkeit und die ruhige Lage machen den POI zu einem idealen Zwischenstopp bei Erkundungen der bayerisch-österreichischen Donauregion.

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