Carola Weber-Schlak
Highlights
- Carola Weber-Schlak zeigt seit 2004 dreidimensionale Papierarbeiten und ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe kg-see (2010) sowie des Ravensburg-Weingartener Kunstvereins (2013).
- Ihre Einzelausstellungen umfassen Werke wie ‚Ansichtssache I‘ (März 2025) und ‚Mit Ecken und Kanten‘ (Oktober 2023) in Ravensburgs Galerien und öffentlichen Räumen.
- Weber-Schlak beteiligte sich an jurierten Gruppenausstellungen wie ‚TRANSPARENT‘ (2023) und ‚Love Affairs‘ (Mai 2025) sowie an der Jubiläumsausstellung des Bodenseeclubs (März 2025).
Tipps
- Ein Besuch im Atelier Möttelin oder in der Galerie Inéz bietet Einblicke in die Entwicklung dreidimensionaler Papierarbeiten und fotografische Einzelausstellungen.
- Barrierefreie Zugänge sind in einigen Ausstellungsorten wie der Volkshochschule oder dem WLZ-Gebäude gegeben und ermöglichen einen ungehinderten Besuch.
Eigenschaften
Kunst & Kultur in Ravensburg: Galerie Carola Weber-Schlak
In Ravensburg ist das Kunstatelier von Carola Weber-Schlak ein bedeutender Ort für zeitgenössische Kunst mit besonderem Fokus auf experimentelle Materialien und expressive Bildsprache. Die Künstlerin, die seit 2004 dem renommierten Atelier Möttelin in der Stadt angehört, verbindet in ihrem Werk handwerkliche Präzision mit freier Gestaltungsweise. Ihre Arbeiten, oft aus Papier, Holz oder Textilien gefertigt, spiegeln eine intensive Auseinandersetzung mit Form, Raum und emotionaler Wirkung wider. Besonders ihre dreidimensionalen Papierarbeiten zeichnen sich durch eine einzigartige Materialität aus, die zwischen Leichtigkeit und struktureller Komplexität oszilliert.
Weber-Schlaks künstlerischer Werdegang ist eng mit dem regionalen Kunstleben verknüpft. Seit 2010 ist sie Gründungsmitglied der Künstlergruppe Bodensee (kg-see), die sich als Plattform für kreative Austausch und gemeinsame Projekte etabliert hat. Zudem engagiert sie sich seit 2013 als Vorstandsmitglied im Ravensburg-Weingartener Kunstverein, der als wichtiger Impulsgeber für Ausstellungen und kulturelle Initiativen in der Region gilt. Ihre Beteiligung an jurierten Wettbewerben und Gruppenausstellungen – etwa im Heilig-Geist-Spital oder der Galerie Lachenmann – unterstreicht ihren Ruf als vielseitige Künstlerin, die sowohl in Einzelpräsentationen als auch in kollektiven Kontexten überzeugt.
Die Ausstellungen von Carola Weber-Schlak decken ein breites Spektrum an Themen ab, von introspektiven Bildwelten bis hin zu gesellschaftskritischen Anklängen. Eine ihrer markanten Einzelpräsentationen, „Ansichtssache“, thematisierte beispielsweise die Perspektive und Wahrnehmung des Betrachters, während Werke wie „Mit Ecken und Kanten“ im Heilig-Geist-Spital die Spannung zwischen Geometrie und organischen Formen erkundeten. Auch ihre Teilnahme an Gruppenprojekten – etwa der „Love Affairs“-Ausstellung mit Schwerpunkt Papier oder der „Jubiläumsausstellung ‚Über den See‘ des Internationalen Bodenseeclubs – zeigt ihre Fähigkeit, sich flexibel in unterschiedliche künstlerische Narrative einzubringen.
Das Atelier von Carola Weber-Schlak lädt nicht nur zur Betrachtung ihrer Werke ein, sondern auch zum Dialog über zeitgenössische Kunstpraktiken. Ihre Werke, die oft zwischen Abstraktion und figurativer Andeutung schwanken, laden Besucher:innen ein, sich auf eine Reise durch Materialität und Symbolik einzulassen. Besonders ihre langjährige Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen wie der Volkshochschule Ravensburg oder dem Kunstverein Wasserburg unterstreicht ihren Beitrag zur lebendigen Kunstszene im Oberschwaben. Wer sich für experimentelle Kunstformen und die Verbindung von Handwerk und Konzept interessiert, findet im Werk von Carola Weber-Schlak eine inspirierende Auseinandersetzung mit den Grenzen des Bildhaften.
Als Teil des kulturellen Gefüges Ravensburgs verbindet das Atelier von Carola Weber-Schlak handwerkliche Tradition mit innovativer Kunstsprache. Ihre Ausstellungen – sei es in öffentlichen Räumen, Galerien oder im Rahmen von Kunstvereinen – zeigen stets eine klare Positionierung zwischen persönlicher Ausdruckskraft und gesellschaftlichem Diskurs. Wer die Werke der Künstlerin erleben möchte, findet sie regelmäßig in wechselnden Präsentationen, die stets neue Perspektiven auf ihre vielschichtige Arbeit eröffnen.