Kellersteine 2
Highlights
- Kellersteine 2 in Wildeshausen ist ein Großsteingrab aus dem Mittelneolithikum.
- Das archäologische Denkmal steht unter Denkmalschutz und hat geschichtliche Bedeutung.
- Es ist Teil einer größeren Anlage und im Denkmalverzeichnis des Landes Niedersachsen gelistet.
Tipps
- Kellersteine 2 liegt östlich des Baches im Ortsteil Holzhausen der Samtgemeinde Wildeshausen.
- Das Großsteingrab ist Teil einer größeren archäologischen Anlage aus dem mittelneolithischen Zeithorizont.
- Vor Ort keine direkten Besucherinformationen oder Markierungen vorhanden – unauffällige Lage im Felde.
Eigenschaften
Über Kellersteine 2
Die Kellersteine 2 sind ein Großsteingrab im Ortsteil Holzhausen der Stadt Wildeshausen im Landkreis Oldenburg, Niedersachsen. Die archäologische Anlage zählt zu den ältesten kulturhistorischen Zeugnissen der Region und ist Teil einer größeren Gruppe neolithischer Grabanlagen. Als historische Sehenswürdigkeit gilt das Objekt aufgrund seiner Bedeutung für die Erforschung der mittelneolithischen Besiedlung in Nordwestdeutschland.
Die Anlage liegt östlich eines Baches im rugen Felde und bildet zusammen mit der westlich gelegenen Anlage Kellersteine 1 sowie weiteren Steinsetzungen in der näheren Umgebung eine archäologisch bedeutsame Fundstelle. Die Bezeichnung „Kellersteine“ leitet sich aus der volkstümlichen Benennung der Großsteingräber ab, die in der Region weit verbreitet ist. Die Anlage ist im Denkmalverzeichnis des Landes Niedersachsen erfasst und unterliegt somit dem Schutz der Denkmalpflege.
Die Bauweise entspricht typischen Merkmalen des Mittelneolithikums, wobei die ursprüngliche Funktion der Anlage als Kollektivgrab oder rituelle Stätte angenommen wird. Aufgrund der archäologischen Relevanz wird die Stelle vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege betreut und dokumentiert. Die Erhaltungszustände der einzelnen Steine variieren, doch insgesamt bleibt die Struktur der Anlage deutlich erkennbar und trägt zur Rekonstruktion neolithischer Lebensweisen bei.
Obwohl die Anlage nicht über eine touristische Infrastruktur verfügt, ist sie für Interessierte an Urgeschichte und Archäologie zugänglich. Die Lage im ländlichen Raum des Landkreises Oldenburg ermöglicht einen ruhigen Zugang zu einem der ältesten Kulturdenkmale der Region. Weitere Großsteingräber mit vergleichbarem Namen befinden sich in der Steinloge und bei Alhorn, was auf eine überörtliche Verbreitung dieses Grabtyps im mittelneolithischen Kulturraum hinweist.