Rudolph-Brandes-Obelisk
Highlights
- Der Rudolph-Brandes-Obelisk in Bad Salzuflen ehrt den Apotheker und Naturwissenschaftler Rudolph Brandes.
- Das Denkmal wurde 1848 auf einer Anhöhe nahe dem Friedhof errichtet, wo Brandes begraben liegt.
- Es ist mit der Nummer 172 als Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt eingetragen.
Tipps
- Der Rudolph-Brandes-Obelisk befindet sich in der Rudolph-Brandes-Allee 3 in Bad Salzuflen und ist mit der Nummer 172 als Baudenkmal gelistet.
- Das Denkmal ehrt den Apotheker und Naturwissenschaftler Rudolph Brandes, der 1842 im Alter von 47 Jahren verstarb.
- Errichtet wurde der Obelisk 1848 durch ein Komitee aus Freunden, nachdem ein Spendenaufruf erhebliche Unterstützung fand.
Eigenschaften
Über Rudolph-Brandes-Obelisk
Der Rudolph-Brandes-Obelisk in Bad Salzuflen ist ein historisches Denkmal, das an den bedeutenden Apotheker und Naturwissenschaftler Rudolph Brandes erinnert. Das schlichte, steinerne Bauwerk wurde im Jahrzehnt nach Brandes’ Tod auf Initiative seiner Verehrer errichtet. Es steht in unmittelbarer Nähe zum Friedhof, auf dem sich die letzte Ruhestätte des Namensgebers befindet, und zählt heute zu den Baudenkmalen der Stadt. Die Anlage des Denkmals erfolgte auf Beschluss der Generalversammlung des von Brandes mitgegründeten „Apotheker-Vereins im nördlichen Teutschland“, die sich zu dessen Gedenken umbenannte und finanzielle Unterstützung zusagte.
Die Gestaltung des Denkmals wurde von mehreren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens geprägt. Der Salinenrendant Ludwig Gödecke und ein Steinmetz aus Detmold waren federführend an der Planung beteiligt. Ursprünglich schlug der Bildhauer Ernst von Bandel eine Bronzestatue vor, die jedoch als zu kostspielig verworfen wurde. Stattdessen entschied man sich für einen schlichten Obelisken aus Sandstein, der auf einem Granitwürfel ruht. Die gesamte Höhe des Denkmals beträgt etwa sieben Meter, wobei die Basis aus einem urzeitlichen Findling aus der Region besteht. Eine eiserne Platte mit gotischen Lettern trägt den Namen Rudolph Brandes. Die Enthüllung fand einige Jahre nach Baubeginn statt und wurde mit einem Festessen begangen.
Der Obelisk steht in der Rudolph Brandes Allee und markiert nicht nur einen Ort der Erinnerung, sondern auch einen landschaftlich ruhigen Punkt in der Nähe des Schötmarer Friedhofs. Die Umgebung des Denkmals ist geprägt von der typischen nordrhein-westfälischen Hügellandschaft, die den Charakter der Region im Kreis Lippe bestimmt. Die schlichte Form des Obelisken unterstreicht den würdigen Charakter der Gedenkstätte, ohne aufwendige Verzierungen oder monumentale Ausmaße aufzuweisen. Obwohl das Denkmal nicht zu den größten Sehenswürdigkeiten der Region zählt, hat es für die lokale Geschichte eine besondere Bedeutung, wie auch die Eintragung in die städtische Denkmalliste unter der Nummer 172 belegt.
Die öffentliche Wahrnehmung des Rudolph-Brandes-Obelisken ist geprägt von Respekt gegenüber der wissenschaftlichen und apothekerischen Verdienste seines Namensgebers. Gäste beschreiben das Denkmal als schlicht, aber von historischem Wert, und würdigen den Beitrag Rudolph Brandes zur Apotheker-Vereinigung des 19. Jahrhunderts. Mit einer Bewertung von 3,80 von 5 Sternen bei insgesamt 14 Bewertungen spiegelt das Denkmal eine unaufgeregte, aber anhaltende Wertschätzung wider. Der Standort lädt nicht zu spektakulären Erlebnissen ein, sondern lädt zur Besinnung und Auseinandersetzung mit regionaler Geistesgeschichte ein.