peer to space
Highlights
- Das Kunstzentrum präsentiert 25 Künstlerinnen aus dem SALOON im Rahmen des Gallery Weekends.
- Die Ausstellung thematisiert die symbolische Aneignung ehemaliger Männerdomänen durch Frauen.
Tipps
- Das Kunstzentrum bietet Einblicke in die Arbeiten von Künstlerinnen aus dem SALOON.
- Die Ausstellungen thematisieren unter anderem die Denkmalkultur im ehemaligen Jugoslawien.
Eigenschaften
Kultur & Galerie peer to space in Vogtei
Das Kunstzentrum „peer to space“ in Vogtei ist ein Ort der kulturellen Begegnung und künstlerischen Präsentation. Als Galerie und Service establishment widmet sich die Einrichtung der Ausstellung vielfältiger Werke und bietet Raum für zeitgenössische Auseinandersetzungen mit gesellschaftlichen und politischen Themen.
Ein besonderes Highlight im Programm ist die Präsentation von Künstlerinnen aus dem Projekt „SALOON“. Im Rahmen des Gallery Weekends werden hier zahlreiche Künstlerinnen in einer großen Ausstellung gezeigt. Der Name „SALOON“ ist dabei bewusst ironisch gewählt: Er spielt sowohl auf die Pariser-Salon-Ausstellungen des 19. Jahrhunderts als auch auf die Saloons des amerikanischen Wilden Westens an. Beide Bereiche waren historisch gesehen weitgehend Männerdomänen, die sich die Frauen des SALOON nun symbolisch zu eigen machen.
Neben thematischen Gruppenausstellungen präsentiert das Zentrum auch Einzelarbeiten mit tiefgründigem Fokus. So zeigt „peer to space“ Werke von Adina Huber aus der Serie „Bilder des Nachkrieges“. In ihren Arbeiten setzt sich die Künstlerin mit politischen Denkmalen im ehemaligen Jugoslawien auseinander.
Die Arbeiten von Adina Huber basieren auf mehrfachen Reisen auf den Balkan. Ziel dieser Auseinandersetzung ist es, zu erforschen, wie Menschen mit den Erinnerungen an die traumatischen Ereignisse der Bürgerkriege umgehen und welchen Einfluss diese Erfahrungen auf das heutige Leben haben. Dabei wird insbesondere die Rolle der dortigen Denkmalkultur beleuchtet, die als Orientierungshilfe in einer wenig hoffnungsvollen Gegenwart dient.