Aussichtsturm

Petrikirche Rostock

Alter Markt 1, 18057 Rostock

Highlights

  • Die Petrikirche Rostock (erstmals 1252 urkundlich erwähnt) ist eine gotische Basilika mit dreischiffigem Grundriss und barockem Altar (1717–1722).
  • 1994 wurde der Turmhelm nach Zerstörungen wiederaufgebaut – heute bietet die Aussichtsplattform Panoramablick über die Stadt.
  • Die Kirche beherbergt historische Kunstschätze wie die Renaissance-Kanzel (1588) und ein 15. Jahrhundert-Kreuzwegrelief.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Eintritt in die Petrikirche.
  • Auf der Aussichtsplattform im Turm bietet sich ein umfassender Rundumblick über die Stadt Rostock und ihre Umgebung.
  • Das historische Innere der Petrikirche zeigt bedeutende Kunstwerke wie den Barockaltar aus dem 18. Jahrhundert und die Renaissance-Kanzel aus Antwerpen.

Eigenschaften

Familie Ganzjährig

Aussichtsturm Petrikirche Rostock – Panoramablick über die Hanse

Die Petrikirche Rostock ist eines der bedeutendsten historischen Bauwerke der Hansestadt und ein faszinierender Ort für Geschichtsinteressierte sowie für Besucher, die einen einzigartigen Blick über die Stadt genießen möchten. Die dreischiffige Basilika aus gotischer Backsteinbauweise entstand im 14. Jahrhundert und überstand zahlreiche Schicksalsschläge – von Zerstörungen durch Kriege bis hin zu den schweren Schäden während des Zweiten Weltkriegs.

Besonders sehenswert ist der wiederaufgebaute Turmhelm, der 1994 dank öffentlicher Spenden und Fördermittel restauriert wurde. Heute führt eine Aussichtsplattform im Turm zu einem Panoramablick über Rostock, der sich von den historischen Altstadtgassen bis hin zu den modernen Stadtteilen erstreckt. Die Plattform bietet eine ideale Aussicht für Besucher, die die Stadt aus einer neuen Perspektive erleben möchten. Die Kirche selbst beherbergt wertvolle Kunstschätze wie den prächtigen Barockaltar aus dem frühen 18. Jahrhundert sowie eine Renaissance-Kanzel aus dem Jahr 1588, die von dem Antwerpener Bildhauer Rudolph Stockmann geschaffen wurde.

Die Petrikirche ist nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern auch ein Ort mit tiefer regionaler Verbundenheit. Im Laufe der Jahrhunderte diente sie als Begräbnisstätte für bedeutende Rostocker Bürger und war Zeugin wichtiger Stadtereignisse. Besonders erwähnenswert ist die historische Bedeutung der Kirche im Kontext der Stadtgründung: Ursprünglich stand hier eine slawische Siedlung, die später von den Kyzinern zu einer Burg ausgebaut wurde. Die Petrikirche selbst entstand im 13. Jahrhundert und war eine der ersten Kirchen in der sich entwickelnden Hansestadt.

Die Kirche ist barrierefrei zugänglich und bietet moderne Serviceleistungen wie rollstuhlgerechte Wege, ein behindertengerechtes WC und einen sicheren Ort für alle Besucher – auch für LGBTQ+-Personen. Damit verbindet die Petrikirche historische Tradition mit moderner Gastfreundschaft und ist ein Ort, der sowohl spirituelle als auch kulturelle Erlebnisse bietet. Wer die Mischung aus mittelalterlichem Charme und weitem Stadtblick sucht, findet hier ein unvergessliches Ausflugsziel.

Für Besucher, die die Region weiter erkunden möchten, lohnt sich ein Abstecher zur nahegelegenen Dorfkirche in Parkentin mit ihrem frisch sanierten Gewölbe und den beiden Orgeln oder eine Führung im Doberaner Münster, das nur wenige Kilometer entfernt liegt. Beide Kirchen ergänzen die historische Vielfalt der Region und zeigen die reiche Backsteingotik, die Rostock und Umgebung so besonders macht.

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