Kirche/Kloster

St. Johannes der Täufer

Fischbach 47, 83646 Wackersberg

Highlights

  • Die römisch-katholische Filialkirche St. Johannes der Täufer steht in Fischbach, Gemeinde Wackersberg, unter Denkmalschutz.
  • Das barocke Bauwerk wurde 1671–1676 nach Plänen von Caspar Feichtmayr erbaut und besitzt einen quadratischen Turm mit Zwiebelhaube.
  • Zur Pfarrei Bad Tölz gehörend, beherbergt die Kirche einen Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert.

Tipps

  • Die barocke Kirche St. Johannes der Täufer in Fischbach ist ein Baudenkmal und sehenswertes Sakralbauwerk mit Stichkappengewölben und historischem Hochaltar.
  • Der Weihnachtsgottesdienst wird von Chor und Pfarrer begleitet und bietet eine feierliche Atmosphäre.
  • Die Kirche liegt im Ortsteil Fischbach von Wackersberg und gehört zur Pfarrei Bad Tölz.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Johannes der Täufer

Die römisch-katholische Filialkirche St. Johannes der Täufer befindet sich in Fischbach, einem Kirchdorf innerhalb der Gemarkung Oberfischbach der Gemeinde Wackersberg im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Das Gotteshaus ist als Baudenkmal in der Liste der Baudenkmäler in Wackersberg unter der Nummer D-1-73-145-46 erfasst. Es gehört zur Pfarrei Bad Tölz des Dekanates Bad Tölz-Wolfratshausen im Erzbistum München und Freising.

Das Bauwerk ist eine barocke Saalkirche, die nach Plänen von Caspar Feichtmayr errichtet wurde. Im Vergleich zum spätgotischen Vorgänger erhebt sich das Langhaus mit drei Jochen, abgeschlossen vom eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor im Osten. Weitere Bauteile sind die Sakristei sowie ein Oratorium an der Nordwand des Chors. Im Westen steht auf quadratischem Grundriss der Kirchturm, dessen achteckige Obergeschosse von einer Zwiebelhaube gekrönt werden. Diese beherbergen den Glockenstuhl mit drei Glocken sowie die Turmuhr. Das Portal ist in einem Vorzeichen an der Südwand des Langhauses untergebracht.

Die Innenräume des Langhauses und des Chors sind mit Stichkappengewölben überspannt, die auf Konsolen ruhen. Der Hochaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde später von der Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Pürten übernommen. Die Kirche beherbergt weiterhin kunstvolle barocke Ausstattungselemente, die sowohl architektonisch als auch kunsthistorisch von Bedeutung sind.

Musikalische Höhepunkte prägen das kulturelle Leben der Kirche. So wird etwa zu besonderen Anlässen wie dem Weihnachtsgottesdienst ein Chor eingesetzt, der für seine hervorragende Leistung gelobt wird. Auch Pfarrer P. Demmelmaier wird für seine feierliche Gestaltung der Gottesdienste anerkannt. Die Sakralbauten in der Region, darunter auch die Kirche St. Johannes der Täufer, sind fester Bestandteil des kirchlichen und kulturellen Lebens im Dekanat Bad Tölz-Wolfratshausen.

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