Baumstachler- und Stinktieranlage
Highlights
- 1955 begann in Kleve der Tiergarten mit mutterlosen Frischlingen im historischen Forstgarten – heute Heimat für heimische Wildtiere wie Hirsche und Fasane.
- 1969 wurde der erste feste Tierpfleger eingestellt; 1970er folgten Robbenbecken mit Kalifornischen Seelöwen und ein Bärengehege mit Sponsoren-Bären ‚Ele‘ und ‚Fant‘.
- Auf Ackerland entstand durch Ehrenamtliche ein rollstuhlgerechter Parkplatz und ein Tierpflegerhaus mit Futterlager – Basis für den heutigen Zoo.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Parkplatz ermöglicht eine einfache Anreise für Besucher mit eingeschränkter Mobilität.
- Die Anlage bietet spezielle Gehege für Baumstachler und Stinktier, die den natürlichen Lebensraum dieser Tiere nachbilden.
- Ein Informationssystem erklärt die Besonderheiten der Tiere und ihre Verhaltensweisen in ausführlichen Beschreibungen.
Eigenschaften
Tierpark Kleve: Baumstachler & Stinktier erleben
Die Baumstachler- und Stinktieranlage in Kleve ist ein besonderes Ausflugsziel für Tierliebhaber und Familien, das tief in der regionalen Geschichte verwurzelt ist. Ursprünglich als Schutz für eine Gruppe mutterloser Frischlinge im Jahr 1955 im historischen Forstgarten gegründet, entwickelte sich der Tierpark schrittweise zu einem beliebten Erlebnisort für die Klever Bevölkerung. Auf ehemaligem Ackerland entstanden Wege, Gehege und eine artenreiche Tierwelt, die sich um die Wildschweine herum ansiedelte – darunter verschiedene Hirscharten und Fasane.
Der Tierpark wurde von Anfang an von einem engagierten Netzwerk aus Freiwilligen, Ehrenamtlern und Vereinsmitgliedern getragen. Erst 1969 wurde mit Wilfried Hermanns der erste fest angestellte Mitarbeiter eingestellt, der zuvor bereits ehrenamtlich mitgewirkt hatte. Diese Leidenschaft für die Tiere prägte den Park nachhaltig: Im Laufe der Jahrzehnte erweiterten sich die Gehege um besondere Attraktionen wie ein Braunbärengehege, das dank der Unterstützung der Klever Schuhfabrik „Elefanten-Schuh“ seine ersten Bewohner, die Bären „Ele“ und „Fant“, aufnahm. Auch ein Robbenbecken mit Kalifornischen Seelöwen wurde in den 1970er Jahren realisiert.
Neben der Tiervielfalt entwickelte sich der Park auch räumlich weiter: Im hinteren Bereich entstanden ein Wohnhaus für Tierpfleger, eine Futterlagerhalle sowie eine Küche, um die Versorgung der Tiere optimal zu gewährleisten. Heute bietet die Anlage nicht nur ein spannendes Naturerlebnis, sondern auch einen Einblick in die bodenständige Entstehungsgeschichte eines Tiergartens, der aus lokalem Engagement und Gemeinschaftsgeist hervorging. Besonders die Baumstachler und Stinktiere ziehen Besucher mit ihrem einzigartigen Charme an – ein Highlight für Groß und Klein.
Mit einem rollstuhlgerechten Parkplatz ist der Tierpark zudem barrierefrei zugänglich und lädt alle Besucher ein, die faszinierende Tierwelt in Kleve zu erkunden. Die Anlage verbindet traditionelle Tierpflege mit modernem Erlebnis und steht als lebendiges Zeugnis der regionalen Tierfreundlichkeit. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Natur, Geschichte und Tierliebe verbinden möchten.