Denkmal/Gedenkstätte

Fraubillenkreuz

54636 Altscheid

Tipps

  • Beim Spaziergang zum Fraubillenkreuz fehlen teilweise Wegweiser, daher lohnt es sich, eine Karte oder GPS-Gerät mitzunehmen.
  • Der steinerne Fundort ist gut erkennbar, aber nicht vollständig erhalten, was die Bedeutung des Ortes als historisches Zeugnis unterstreicht.
  • Das Gelände ist leicht zu erreichen und eignet sich für einen kurzen, informativen Ausflug in die Region Altscheid.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Fraubillenkreuz

Das Fraubillenkreuz befindet sich in der Ortschaft Altscheid im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Es zählt zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Region und gilt als ein ehemals sehr großer christianisierter Menhir. Das bedeutet, dass es sich ursprünglich um einen aus der Urgeschichte stammenden Stein handelte, der später in ein Kreuz umgearbeitet wurde. Diese Formgebung deutet auf eine spätere religiöse Nutzung hin, bei der alte Kultstätten in das christliche Weltbild integriert wurden.

Der Name „Fraubillenkreuz“ ist eng mit der Volkskunde der Region verknüpft. In der Überlieferung wird das Denkmal auch als „Frabillenkreuz“ oder „Menhir I von Nusbaum“ bezeichnet. Die Herkunft des Namens ist nicht abschließend geklärt, doch verweist er auf volkstümliche Erzählungen, die mit dem Stein und seiner Umgebung verbunden sind. Die genaue Entstehungszeit der Kreuzform lässt sich nicht exakt datieren, jedoch wird angenommen, dass die Umformung des ursprünglichen Steins in ein Kreuz in einer frühen Phase der Christianisierung erfolgte.

Das Fraubillenkreuz steht in einem Waldgebiet nahe Altscheid und ist über einen Spazierweg erreichbar. Besucher berichten von einer ruhigen und naturverbundenen Atmosphäre am Standort. Allerdings wird bemängelt, dass die Wegebeschreibung nicht immer einfach zu folgen ist, da Wegweiser in der Umgebung fehlen oder unzureichend ausgeprägt sind. Dennoch lohnt der Ausflug für Interessierte an Archäologie und regionaler Geschichte, da das Kreuz ein seltener Beleg für die Überformung heidnischer Kultobjekte in christliche Symbole ist.

Das Denkmal selbst ist von schlichter, dennoch markanter Form. Es ragt kreuzförmig aus dem Boden und zeugt von handwerklichem Können vergangener Epochen. Die Gestaltung des Kreuzes lässt Rückschlüsse auf die religiöse und kulturelle Transformation der Region zu. In der Bewertung durch Besucher wird das Fraubillenkreuz durchweg positiv bewertet, mit einer durchschnittlichen Note von 4,6 von 5 Sternen bei über 50 Bewertungen. Häufig wird die geschichtsträchtige Ausstrahlung des Ortes hervorgehoben sowie die schöne, waldbestandene Umgebung.

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