Kirche/Kloster

Mariä Himmelfahrt

Feldkirchen 6, 84144 Geisenhausen

Highlights

  • Die Pfarrkirche in Geisenhausen ist eine gotische Hallenkirche aus dem Jahr 1477 mit barocker (1688) und neugotischer (1870) Umgestaltung.
  • Mariä Himmelfahrt wird in der 1477 erbauten dreischiffigen Kirche gefeiert, die nach Säkularisation 1803 eigenständige Pfarrei wurde.
  • Der Ort Geisenhausen schenkte 980 Bischof Heinrich fast seinen gesamten Besitz dem Domkapitel Augsburg – Grundlage für die Kirche.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang über den seitlichen Eingang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Betreten der Kirche.
  • Die dreischiffige Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert zeigt architektonische Elemente aus gotischer, barocker und neugotischer Zeit.
  • Die historische Bedeutung der Kirche als Filiale seit dem 9. Jahrhundert und als eigenständige Pfarrei seit 1803 wird durch Urkunden und Bauphasen belegt.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur & Sakral: Mariä Himmelfahrt Geisenhausen

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Geisenhausen ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk mit einer über tausendjährigen Geschichte, das tief in der regionalen Tradition verwurzelt ist. Bereits im Jahr 827 wird die Filiale Eiselsdorf urkundlich erwähnt, was auf eine frühe christliche Präsenz in der Umgebung hinweist. Besonders prägend war die Schenkung fast des gesamten Besitzes in Geisenhausen durch den letzten Grafen Heinrich von Geisenhausen an das Augsburger Domkapital im Jahr 980, wodurch die Region eng mit der Augsburger Kirche verbunden blieb.

Die heutige Pfarrkirche entstand als dreischiffige Hallenkirche im Jahr 1477 im Stil der Gotik und gilt als zentrales Wahrzeichen des Ortes. Über die Jahrhunderte hinweg unterlag sie mehreren stilistischen Umgestaltungen: Eine barocke Neugestaltung erfolgte 1688, gefolgt von einer neugotischen Erneuerung im Jahr 1870. Die letzten größeren Renovierungen fanden 1964 und 1993 statt, wobei die Kirche seitdem als Ort der Andacht und des kulturellen Erbes erhalten blieb.

Nach der Säkularisation von 1803 wurde Geisenhausen zur eigenständigen Pfarrei im Erzbistum München und Freising. Heute gehört die Pfarrkirche nicht nur zur Pfarrei Geisenhausen, sondern umfasst seit 1977 auch die Kuratie Diemannskirchen und seit 2002 die Pfarrei Holzhausen. Diese Erweiterung zeigt die Bedeutung der Kirche als spirituelles Zentrum für die umliegenden Gemeinden.

Mit einem Google-Rating von 4,5 Sternen aus über 20 Bewertungen ist die Kirche nicht nur ein Ort der Verehrung, sondern auch ein beliebtes Ziel für Besucher, die die historische Architektur und die ruhige Atmosphäre schätzen. Der rollstuhlgerechte Parkplatz unterstreicht zudem die barrierefreie Zugänglichkeit, sodass die Kirche für alle Interessierten offen steht. Ein Besuch lohnt sich besonders für Geschichtsinteressierte und Liebhaber sakraler Baukunst.

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