St. Elisabeth Kirche Westrum
Highlights
- Die St.-Elisabeth-Kirche in Westrum ist eine der ältesten Kirchen des Jeverlandes und stammt teilweise aus dem 13. Jahrhundert.
- Seit 1532 dient sie der evangelisch-lutherischen Gemeinde und gehört heute zur Gemeinde Waddewarden-Westrum.
- Die Kirche ist eine von dreizehn Stationen des Wangerländischen Pilgerweges und erhielt 1999 ihren heutigen Namen.
Tipps
- Die Kirche ist Teil des Wangerländischen Pilgerweges und bietet Stempel für den Pilgerpass an.
- Veranstaltungen wie Andachten mit anschließendem Beisammensein werden angeboten.
- Die Kirche verfügt über romanische Fenster, die bei der Restauration 1986–1988 freigelegt wurden.
Eigenschaften
Kultur-Ausflug: St. Elisabeth Kirche Westrum in Wangerland entdecken
Die St.-Elisabeth-Kirche in Westrum zählt zu den geschichtsträchtigen Sakralbauten des Wangerlands und ist ein lohnenswertes Ausflugsziel für Kultur- und Kircheninteressierte. Als ehemaliges Gotteshaus des kleinsten Kirchspiels des Jeverlandes hat sie eine über 700-jährige Geschichte hinter sich. Teile des Bauwerks stammen vermutlich aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Nach einer weitreichenden Zerstörung in der Vergangenheit wurde die Kirche neu errichtet und dient seit dem 16. Jahrhundert der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Heute gehört sie zur evangelisch-lutherischen Gemeinde Waddewarden-Westrum innerhalb der Oldenburgischen Landeskirche und bildet eine Station des Wangerländischen Pilgerweges.
Der Kirchenbau ist eine rechteckige Saalkirche mit einer nach Osten ausgerichteten Apsis. Am Westende steht ein kleiner Glockenturm, der sich in seiner Bauform dem landesüblichen Parallelmauertyp annähert. Die Westwand der Kirche fungiert dabei als Teil des Turmes. Besonders reizvoll sind die romanischen Fenster an der Nordwand, die bei einer umfangreichen Restaurierung in den zurückliegenden Jahrzehnten wieder freigelegt wurden. Auch die Südwand zeigt romanische Fenster, deren genaues Alter unklar ist. Ursprünglich besaß die Kirche drei Apsisfenster, wovon später eines zugemauert wurde. Bei einer Restauration in späterer Zeit wurde das mittlere Fenster geschlossen, dafür jedoch das nördliche wieder geöffnet.
Innen zeigt sich der Kirchenraum schlicht und lichtdurchflutet, mit einer Holzbalkendecke und einer ausgewogenen Raumaufteilung. Im Inneren der Kirche fällt die ehemalige Orgelempore im hinteren Bereich auf, von der aus Zugang zur Sakristei und zum Kirchenmuseum besteht. Letzteres ist im Kirchenraum durch Holzwände und Gitter abgetrennt angeordnet. Der Boden im Bereich des Chores ist mit Holzplanken ausgelegt, während die Gänge mit Ziegelplatten bestückt sind. Ein ehemaliger Triumphbogen, der einst den Altarraum vom Kirchenschiff visuell trennte, wurde bei einer Renovierung im frühen 20. Jahrhundert entfernt. Auch die Nord- und Ostseite erhielten in dieser Zeit eine neue Außenverkleidung. Dennoch sind im unteren Mauerwerk Granitquadersteine erhalten geblieben, die an die früheren Bauphasen erinnern.
Das Eingangsportal befindet sich an der Südseite, während die Umrisse eines weiteren Portals an der Nordwand im Inneren sichtbar sind. Der Name „St. Elisabeth“ wurde in einem späteren Beschluss des Gemeindekirchenrats offiziell verliehen. Er ehrt Elisabeth von Thüringen, die auch in evangelischen Kreisen als vorbildliche Wohltäterin verehrt wird. Ob die Kirche ein früheres Patrozinium hatte, ist nicht überliefert. Die Kirche lädt mit ihrer schlichten, aber eindrucksvollen Architektur sowie ihrem historischen Ambiente zu Besuchen ein und bietet sowohl für Gläubige als auch für Interessierte einen ruhigen Ort der Besinnung und Begegnung mit regionaler Geschichte.
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Häufige Fragen zu St. Elisabeth Kirche Westrum
Wann erhielt die St.-Elisabeth-Kirche in Westrum ihren Namen?
Quelle: wikipedia
Welcher Heilige gibt der Kirche ihren Namen?
Quelle: wikipedia
Zu welcher Kirchengemeinde gehört die St.-Elisabeth-Kirche?
Quelle: wikipedia
Wann findet in der St.-Elisabeth-Kirche Westrum regulär Gottesdienst statt?
Quelle: website