Kirche/Kloster

Mariä Heimsuchung

Reitham 28, 83627 Warngau

Highlights

  • Die spätgotische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Großhartpenning wurde Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut.
  • Das Bauwerk ist als Baudenkmal unter Nr. D-1-82-120-39 in der Denkmalliste von Holzkirchen eingetragen.
  • Die Kirche verfügt über eine Orgel aus dem Jahr 1875 mit acht Registern auf einem Manual und Pedal.

Tipps

  • Die spätgotische Kirche Mariä Heimsuchung in Großhartpenning verfügt über drei neugotische Altäre, darunter einen Hochaltar von 1880.
  • Der Fassadenturm wurde 1734 im Westen angebaut und erhielt 1804 eine Glockenhaube mit Obeliskenkrönung.
  • Die Sakristei im Südosten ist mit einer runden Kapelle verbunden, die bei Besuchen beachtet werden sollte.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral Mariä Heimsuchung Warngau

Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung befindet sich im Gemeindeteil Großhartpenning des Marktes Holzkirchen im Landkreis Miesbach in Oberbayern. Als sakraler Ort im Herzen des Warngaus zählt sie heute zu den bedeutenden katholischen Kirchenbauten der Region und ist Teil des Pfarrverbands Holzkirchen-Warngau. Die Kirche ist dem Fest der Heimsuchung Mariä geweiht und steht unter dem Patronat des Erzbistums München und Freising. Sie gilt als Baudenkmal und ist in der Liste der Baudenkmäler in Holzkirchen unter der Nummer D-1-82-120-39 verzeichnet.

Das Bauwerk ist im Wesentlichen eine spätgotische Saalkirche, deren ursprünglicher Kern im frühen 16. Jahrhundert errichtet wurde. Das Langhaus gliedert sich in drei Joche und mündet im Osten in einen eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor. Im Jahr 1734 wurde im Westen ein Fassadenturm angefügt, der sich durch seinen konkaven Übergang zum Kirchenschiff bemerkenswert darstellt. Im obersten Geschoss des Turms befinden sich der Glockenstuhl mit vier Glocken sowie eine Turmuhr. Die Glockenhaube erhielt 1804 ihren charakteristischen Obelisken als Abschluss. Im Südosten der Kirche wurde zeitgleich mit dem Turmbau eine runde Kapelle errichtet, die mit einer Sakristei verbunden ist.

Der Innenausbau der Kirche durchlief im Laufe der Jahrhunderte mehrere Veränderungen. So wurde die ursprüngliche Flachdecke in den Jahren um 1860 durch ein Netzgewölbe ersetzt. Die neugotischen Altäre, darunter ein Hochaltar aus dem späten 19. Jahrhundert, wurden im Jahr 2003 restauriert und erneut aufgestellt. Die Kirche verfügt zudem über eine Orgel, die 1875 vom Münchner Orgelbauer Max Maerz erbaut wurde. Dieses Instrument umfasst acht Register auf einem Manual und Pedal und bereichert die Gottesdienste bis heute mit ihrer klangvollen Präsenz.

Die Kirche Mariä Heimsuchung ist nicht nur ein Ort der Frömmigkeit, sondern auch ein kulturhistorisches Zeugnis der regionalen Baukunst. Ihre architektonischen Elemente spiegeln verschiedene Epochen wider – vom spätgotischen Ursprung über barocke Ergänzungen bis hin zu neugotischen Restaurationen. Die Kirche wird regelmäßig für Gottesdienste genutzt und bleibt ein zentraler Bestandteil des geistlichen und kulturellen Lebens im Warngau. Ihre ruhige Lage und ihre geschichtsträchtige Ausstrahlung machen sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Interessierte der Sakralarchitektur.

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Häufige Fragen zu Mariä Heimsuchung

Wo befindet sich die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung?
Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung steht in Großhartpenning, einem Gemeindeteil des Marktes Holzkirchen im Landkreis Miesbach. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Zu welchem Pfarrverband gehört die Kirche Mariä Heimsuchung?
Die Kirche gehört zum Pfarrverband Holzkirchen-Warngau im Dekanat Miesbach des Erzbistums München und Freising. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Kirche Mariä Heimsuchung erbaut?
Die Kirche wurde Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut und ist im Kern spätgotisch. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Gottesdienste finden am 04. Juni 2026 in Mariä Heimsuchung statt?
Am 04. Juni 2026 entfällt der Heilige Gottesdienst in Mariä Heimsuchung. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche besonderen Bauteile hat der Kirchturm?
Der Turm wurde 1734 erbaut, hat ein Glockengeschoss mit vier Glocken und eine Uhr. Die Glockenhaube stammt aus dem Jahr 1804. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia