See

Großer Streng

06901 Wartenburg

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Ausflug zum Großen Streng in Wartenburg – Naturerlebnis am See

Der Große Streng ist ein beeindruckendes Naturgebiet in der Nähe von Wartenburg im sächsischen Landkreis Wittenberg. Als Teil eines umfangreichen Naturschutzgebiets gelegen, zählt er zu den besonderen Naturschutzflächen in der Region und ist ein wichtiges Biotop in der Flusslandschaft der Elbe. Das rund 462 Hektar große Areal erstreckt sich südöstlich der Lutherstadt Wittenberg und gehört sowohl zum FFH-Gebiet „Elbaue zwischen Griebo und Prettin“ als auch zum EU-Vogelschutzgebiet „Mündungsgebiet der Schwarzen Elster“. Seit mehreren Jahrzehnten steht das Gebiet unter Naturschutz und beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna.

Der Große Streng selbst ist ein ehemaliger Flussarm der Elbe und gehört heute zu den charakteristischen Altwassern der Region. Zusammen mit der Alten Elbe und weiteren Stillgewässern bildet er ein offenes Auenlandschaftsbild, das von Grünlandflächen, Feuchtgebieten und einzelnen Auwaldresten geprägt ist. Besonders sehenswert ist der Fuchsberg, eine Binnendüne im Nordwesten des Gebiets, die mit 77,2 Metern die höchste Erhebung der ansonsten flachen Landschaft darstellt. Hier finden sich auch lichte Kiefernwälder sowie Sandseggen- und Silbergrasfluren, die das landschaftliche Bild abrunden.

Die Vegetation im Gebiet ist vielfältig und an die wechselnden Feuchtigkeitsbedingungen angepasst. In den Uferbereichen dominieren Röhrichte aus Wasserschwaden, während nasse Übergangszonen von Glanzgrasrieden und Seggenfluren eingenommen werden. Auf trockeneren Flächen siedeln typische Pflanzengesellschaften wie Wiesenfuchsschwanz, während in den Altwassern vereinzelt Teichrosen und andere Wasserpflanzen zu finden sind. Diese Vielfalt macht das Gebiet zu einem wichtigen Lebensraum für zahlreiche Tierarten.

Der Große Streng ist Lebensraum für den selten gewordenen Elbebiber und beherbergt eine Vielzahl an Vogelarten. Unter anderem brüten hier Haubentaucher, Eisvögel, Beutelmeisen und Graureiher. Während des Vogelzugs dient das Gebiet als bedeutendes Rastgebiet für durchziehende Wasservögel. Auch der Auwaldrest am Großen Streng bietet Lebensraum für verschiedene Singvögel wie Nachtigall, Gelbspötter und Mönchsgrasmücke. Die offenen Flächen und die wechselhafte Wasserlandschaft ziehen zudem viele Limikolen an, die bei niedrigem Wasserstand auf den freiliegenden Schlammflächen nach Nahrung suchen.

Das Naturschutzgebiet ist ein idealer Ausflugsort für Naturliebhaber und bietet Erholung pur inmitten einer vielfältigen Auenlandschaft. Die unberührte Natur, die ruhige Atmosphäre und die abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt machen den Großen Streng zu einem lohnenswerten Ziel für Wanderungen und Beobachtungsausflüge. Besucher erleben hier Natur in ihrer ursprünglichen Form – fernab vom Alltagsstress und doch nur wenige Kilometer von bewohnten Regionen entfernt.

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Häufige Fragen zu Großer Streng

Was ist das Große Streng in Wartenburg?
Das Große Streng ist ein Naturschutzgebiet südöstlich von Lutherstadt Wittenberg, direkt bei Wartenburg. Es liegt in der Elbaue und umfasst unter anderem Altarme der Elbe sowie Feucht- und Grünlandbereiche. {stand}

Quelle: wikipedia

Wie groß ist das Naturschutzgebiet Großer Streng?
Das Naturschutzgebiet Großer Streng umfasst eine Fläche von rund 462 Hektar. Es ist Teil des FFH-Gebiets „Elbaue zwischen Griebo und Prettin“. {stand}

Quelle: wikipedia

Welche Tier- und Pflanzenarten leben im Großen Streng?
Im Großen Streng siedeln unter anderem Wiesenfuchsschwanz, Wasserschwaden, Sumpfschwertlilie und Gilbweiderich. In den Gewässern wachsen Teichrosen und verschiedene Laichkräuter. {stand}

Quelle: wikipedia

Seit wann ist das Große Streng unter Naturschutz?
Das Große Streng steht seit dem 1. Mai 1961 unter Naturschutz. Die zuständige Behörde ist der Landkreis Wittenberg. {stand}

Quelle: wikipedia

Welche Besonderheiten hat der Fuchsberg im Großen Streng?
Der Fuchsberg ist mit 77,2 Metern die höchste Erhebung im Naturschutzgebiet. Dort wachsen lichte Kiefernbestände sowie Sandseggen- und Silbergrasfluren. {stand}

Quelle: wikipedia