Galerie

Other Music Academy

Ernst-Kohl-Straße 23, 99423 Weimar

Highlights

  • Die Other Music Academy (OMA) ist ein 2006 gegründetes soziokulturelles Zentrum in Weimar, das seit 2009 im ehemaligen Zollamt untergebracht ist.
  • Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 zog die OMA als russisch-deutsche Initiative nach Deutschland und bietet seitdem ein offenes Forum für Kulturprojekte und Austausch.

Tipps

  • Die Veranstaltungen finden in einem historischen Gebäude mit wechselnden Räumlichkeiten statt, sodass sich die Zugänge und Ausstellungsflächen regelmäßig ändern.
  • Einige Bereiche des Hauses sind über mehrere Treppenstufen erreichbar, was die Barrierefreiheit für Besucher mit eingeschränkter Mobilität einschränkt.
  • Das Programm verbindet künstlerische Projekte mit gesellschaftlichem Austausch und bietet Raum für Diskussionen zu kulturellen und politischen Themen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Galerie-Ausflüge in Weimar: Other Music Academy

Die Other Music Academy (OMA) in Weimar ist ein lebendiges soziokulturelles Zentrum, das seit 2009 im historischen Gebäude des ehemaligen Herzöglichen Zollamts beheimatet ist. Ursprünglich als Plattform für künstlerische und musikalische Projekte gegründet, entwickelte sich die OMA zu einem offenen Treffpunkt für Begegnungen, Diskussionen und sozialen Austausch – besonders nach dem Umzug einer russischen Künstlergruppe nach Deutschland. Das Haus bietet Raum für vielfältige Initiativen, darunter Workshops, Konzerte und Ausstellungen, die kulturelle und interkulturelle Brücken bauen.

Die OMA verbindet Musik, Tanz und zeitgenössische Kunst in einem einzigartigen Konzept. Neben der Präsentation eigener Projekte wie dem Yiddish Summer Weimar oder dem Klezmer Wochen Weimar engagiert sich die Akademie auch in der Bildung: Junge Menschen werden in Workshops gefördert, und Kooperationen mit lokalen und internationalen Partnern erweitern das Angebot. Besonders hervorgehoben wird die aktive Rolle der OMA bei der Sanierung ihres eigenen Gebäudes, das durch seine historische Architektur und den charmant veralteten Charme besticht – wenn auch noch nicht vollständig barrierefrei zugänglich ist.

Ein zentraler Akteur der OMA ist die Kulturmanagerin Katrin Petlusch, die seit Jahren mit Leidenschaft für das Projekt arbeitet. Als ehemalige Teilnehmerin und Organisatorin des Yiddish Summer und Mitglied des Berliner Tanzensembles TarantaScalza bringt sie künstlerische Expertise und organisatorisches Know-how ein. Ihre Arbeit prägt nicht nur die inhaltliche Ausrichtung, sondern auch das visuelle Erscheinungsbild der Akademie, das durch eine Mischung aus Tradition und Moderne besticht.

Als Kunstzentrum, Musikclub und soziale Einrichtung vereint die OMA unterschiedliche Disziplinen unter einem Dach. Ob als Ort für künstlerische Experimente, als Plattform für Dialoge oder als Raum für Gemeinschaft – die OMA steht für eine offene Kulturlandschaft, die sich kontinuierlich weiterentwickelt. Trotz noch bestehender baulicher Herausforderungen wie Treppenstufen und fehlender Rollstuhlgerechtigkeit bleibt das Haus ein Magnet für alle, die an innovativen kulturellen Formaten interessiert sind.

Die OMA ist ein Beispiel dafür, wie Kultur lebendig gehalten wird – durch Engagement, Kreativität und den Willen, Begegnungen zu ermöglichen. Inmitten Weimars, einer Stadt mit tiefen kulturellen Wurzeln, bietet sie einen Raum jenseits klassischer Konventionen und lädt ein, Neues zu entdecken.

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