Kirche/Kloster

St. Trinitatis

Kirchengemeinde Legefeld, 99425 Kirchgasse 12

Highlights

  • Die Trinitatiskirche in Kirchgasse 12 wurde 1789 nach einem Dorfbrand auf mittelalterlichen Grundmauern im barocken Stil erbaut.
  • Ihr Innenraum mit zwei Emporen und historischer Orgel (1842) sowie die 1783 gegossene Bronzeglocke im Turm sind einzigartige Zeugnisse.
  • Der umgebende Friedhof gehört zu den ältesten erhaltenen Bestattungsorten der Region seit dem 13. Jahrhundert.

Tipps

  • Der barocke Kirchenbau aus dem Jahr 1789 zeigt sich als einheitlicher Sakralraum mit zwei historischen Emporen, die den Innenraum prägen.
  • Die 1842 errichtete Orgel von Karl-August Witzmann gehört zu den akustisch wertvollen Instrumenten der Region und lädt zum Verweilen ein.
  • Die im Kirchturm befindliche Glocke aus Bronze von 1783 kann über ein Seil hinter dem Altar läuten und bietet einen akustischen Bezug zur Kirchengeschichte.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kirchgasse 12 – Sakrale Schätze St. Trinitatis entdecken

Die Trinitatiskirche in Kirchgasse 12 ist ein prächtiges Zeugnis barocker Sakralarchitektur und ein zentraler Ort der evangelischen Gemeinde in Legefeld. Ursprünglich auf den Grundmauern einer bereits im 13. Jahrhundert erwähnten Kirche errichtet, entstand der heutige Bau nach einem verheerenden Dorfbrand im Jahr 1788. Die einheitliche barocke Gestaltung des Kirchenschiffs – mit ihren klaren Linien und harmonischen Proportionen – macht sie zu einem besonders ansprechenden Beispiel dieser Epoche.

Der Innenraum besticht durch seine gefällige Gestaltung, die im späten 20. Jahrhundert unter der Leitung des Weimarer Künstlers Horst Jährling neu ausgemalt wurde. Zwei Emporen prägen den Raum, der durch seine klare Struktur und die farbenfrohe Ausstattung eine besinnliche Atmosphäre schafft. Besonders sehenswert ist die historische Orgel aus dem Jahr 1842, die vom Orgelbauer Karl-August Witzmann geschaffen wurde und mit ihrem Klang die musikalische Tradition der Kirche bewahrt.

Ein weiteres Highlight ist der historische Friedhof, der eng mit der Kirche verbunden ist. Hier finden sich Grabsteine und Epitaphe, die die regionale Geschichte über Jahrhunderte dokumentieren. Im Kirchturm hängt zudem eine einzigartige Bronzeglocke aus dem Jahr 1783 – die einzige erhaltene ihrer Art – die mit einem Seil hinter dem Altar läuten lässt. Diese Glocke verleiht der Kirche nicht nur akustisch, sondern auch symbolisch eine besondere Note.

Mit einem Google-Rating von 4,7 Sternen aus über 20 Bewertungen gilt die Trinitatiskirche als beliebter Ort für Besucher, die sich für sakrale Baukunst und regionale Geschichte interessieren. Die Verbindung von barocker Ästhetik, historischer Kontinuität und lebendiger Gemeindearbeit macht sie zu einem faszinierenden Ausflugsziel für Kulturinteressierte und Andächtige gleichermaßen.

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