Kleines Feuerwehrmuseum
Highlights
- Das Kleine Feuerwehrmuseum in Weisel zeigt historische Löschgeräte und Fahrzeuge aus über 100 Jahren Feuerwehrgeschichte.
- Zu den Exponaten gehören Handdruckpumpen, Tragkraftspritzen und ein restaurierter VW-Bus T1 aus dem Jahr 1961.
- Das Museum ist ganzjährig geöffnet und der Eintritt ist frei.
Tipps
- Das Museum ist ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bei den Kontaktpersonen ist jedoch empfehlenswert.
- Interessierte sollten sich vorab über die Öffnungszeiten informieren, da diese nur am 1. Sonntag im Monat ab 13 Uhr gelten.
- Ein Besuch lohnt sich besonders für Feuerwehr- und Technikinteressierte, die historische Geräte und Fahrzeuge aus der Region sehen möchten.
Eigenschaften
Über Kleines Feuerwehrmuseum
Das Kleine Feuerwehrmuseum in Weisel, einem Ort im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz, ist ein geschichtsträchtiger Ort für alle, die sich für die Entwicklung der Feuerwehrtechnik und -ausrüstung interessieren. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1996 begeistert das Museum mit einer umfangreichen Sammlung historischer Löschgeräte, Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände. Es befindet sich in der ehemaligen Wäscherei in der Honiggasse und lädt Besucher dazu ein, die Entwicklung der Brandbekämpfung über mehr als ein Jahrhundert hinweg hautnah zu erleben.
Zu den besonderen Exponaten zählen mehrere Tragkraftspritzen, darunter drei TS 8/8-Modelle sowie eine kleinere TS 4/5. Ein echtes Highlight ist die Handdruckpumpe der „Stadt Weisel“ aus dem Jahr 1882, die damals bereits mit fortschrittlicher Technik ausgestattet war und sowohl mit Eimern als auch selbstansaugend betrieben werden konnte. Ebenfalls sehenswert ist der restaurierte VW-Bus T1 aus dem Jahr 1961, ein früher Transporter für die Feuerwehr, der heute funktionsfähig im Museum steht. Auch ein Schlauchwagen aus dem Jahr 1915, der einst von den Feuerwehrmännern manuell zur Einsatzstelle gezogen wurde, ist Teil der Ausstellung.
Neben Geräten aus Weisel selbst finden sich im Museum auch Exponate aus benachbarten Wehren, etwa eine Handdruckpumpe aus Patersberg oder Atemschutzgeräte aus der Verbandsgemeinde. Auch von hessischen Kameraden stammen einige Exponate, darunter Armaturen und eine alte Krankentrage. Diese Sammlung zeigt eindrucksvoll, wie sich die Technik im Laufe der Jahre entwickelt hat – von der Muskelkraft bis hin zu modernen Löscheinheiten. Besucher erhalten zudem Einblicke in die historische Einsatzkleidung und die Entwicklung der Alarmierungssysteme, darunter eine Sirene, die bis 1990 auf der Loreleyschule stand.
Das Museum ist ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist frei, eine vorherige Terminvereinbarung ist jedoch erforderlich. Interessierte wenden sich dazu an den Wehrführer oder den Museumsführer. Aufgrund der engagierten ehrenamtlichen Arbeit vor Ort kann ein individueller Rundgang geboten werden, der nicht nur technikbegeisterte Besucher anspricht, sondern auch Familien mit Kindern, die Neugieriges über die Feuerwehrgeschichte entdecken möchten.