Höhle

Bärental in Oberfranken

96260 Weismain

Highlights

  • Das Bärental ist ein etwa 3,7 km langes Seitental des Weismain-Taltrichters in der Fränkischen Alb.
  • Im Tal befinden sich markante Felsformationen wie Juraturm und Geierstein sowie die begehbare Bärenhöhle.
  • Das Tal mündet nördlich von Krassach in den Weismain-Taltrichter und gehört zum Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura.

Tipps

  • Das Bärental ist bei Wanderern beliebt, gut ausgeschildert und leicht zu erreichen.
  • Im Tal befinden sich mehrere Naturdenkmäler wie Juraturm und Geierstein, erkundenswert für Naturinteressierte.
  • Das Bärenloch ist eine frei begehbare Karsthöhle, etwa 12 Meter lang und 3–4 Meter hoch, lohnt einen Besuch.

Eigenschaften

Outdoor Ganzjährig

Naturhöhle im Bärental bei Weismain entdecken

Das Bärental in Oberfranken, nahe der Stadt Weismain, ist ein reizvolles Seitental des Weismain-Taltrichters und liegt im nördlichsten Teil der Fränkischen Alb. Mit einer Länge von etwa 3,7 Kilometern erstreckt es sich zwischen sanften Hügeln, markanten Felsformationen und dem naturnahen Flusslauf der Krassach. Das Tal zählt vollständig zum Stadtgebiet von Weismain im Landkreis Lichtenfels und liegt komplett innerhalb des Naturparks Fränkische Schweiz – Frankenjura. Es beherbergt nur wenige Einwohner, verteilt auf die Ansiedlungen Herbstmühle, Krassacher Mühle und Krassach. Geografisch beginnt das Bärental etwa zwei Kilometer nordöstlich von Seubersdorf und schlängelt sich zunächst westwärts, bevor es kurz vor Wunkendorf Richtung Norden abbiegt. In dieser Talbiegung ragen zwei beeindruckende Felsnadeln empor: der Juraturm und der Geierstein, jeweils etwa 25 Meter hoch. Zu den weiteren geologischen Besonderheiten zählen der Bärentalwächter, das Felsentor, das Wunkendorfer Eck und die Krassacher Wand. In unmittelbarer Nähe des Juraturms befindet sich das Bärenloch, eine kleine, frei zugängliche Karst-Horizontalhöhle, die etwa 12 Meter lang, 4 Meter breit und 3 bis 4 Meter hoch ist. Das Tal ist geologisch vielfältig geprägt. Am Anfang schneidet das Kerbtal in die oberen Mergelkalkschichten des Malm-δ ein, während im weiteren Verlauf die Werkkalke der Malm-β- bis -α-Schichten dominieren, aus denen auch die Krassach entspringt. Die Talsohle besteht größtenteils aus Schutt- und Sedimentgestein, während sich ab der Krassacher Mühle die Doggerschicht zeigt. Die Flora des Bärentals gliedert sich in zwei Hauptbereiche. Der vordere Teil ab der Krassacher Mühle zeigt offene Wiesen im Talgrund sowie Misch- und Laubwälder an den Hängen. Die Ufer der Krassach sind vor allem von Erlen und Weiden gesäumt. Richtung Herbstmühle nimmt die Baum- und Strauchschicht zu, und die offenen Flächen weichen dichten Wäldern. Diese landschaftliche Vielfalt macht das Tal zu einem beliebten Ausflugsziel, insbesondere für Wanderer, Naturbeobachter und alle, die die Ruhe und Schönheit der fränkischen Alb genießen möchten.

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Häufige Fragen zu Bärental in Oberfranken

Wo liegt das Bärental?
Das Bärental liegt im nördlichsten Teil der Fränkischen Alb und gehört zur Stadt Weismain im Landkreis Lichtenfels, Bayern. Es ist etwa 3,7 km lang und ein Seitental des Weismain-Taltrichters. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Orte gibt es im Bärental?
Im Bärental befinden sich die drei bewohnten Ansiedlungen Herbstmühle, Krassacher Mühle und Krassach. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Was sind sehenswerte Naturdenkmäler im Bärental?
Im Bärental gibt es die Naturdenkmäler Juraturm und Geierstein, zwei markante Felsnadeln. Weitere Felsformationen sind der Bärentalwächter, das Felsentor, das Wunkendorfer Eck und die Krassacher Wand. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Gibt es Höhlen im Bärental?
Ja, es gibt das Bärenloch, eine etwa 12 Meter lange Karsthöhle, sowie die kleinere Fuchsenhöhle, in der Knochenreste von Höhlenbären gefunden wurden. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia