Stollen des ehem. Moselschiefer-Bergwerks "Margareta" am Nette-Schieferpfad
Eigenschaften
Über Stollen des ehem. Moselschiefer-Bergwerks "Margareta" am Nette-Schieferpfad
Der Stollen des ehemaligen Moselschiefer-Bergwerks „Margareta“ am Nette-Schieferpfad in Trimbs ist ein ehemaliger Wasserstollen, der aus dem Bergbau auf Moselschiefer entstand. Er befindet sich im Ortsteil Nettesürch und stellt einen markanten Zeugen der regionalen Bergbaugeschichte im Landkreis Mayen-Koblenz dar. Heute ist der Stolleneingang mit einem sogenannten Fledermausgitter verschlossen, das den Abfluss des Wassers aus der ehemaligen Schiefergrube „Margareta“ in Richtung Nette gewährleistet.
Früher war der Stollen offen und spielte eine zentrale Rolle im Bergwerksbetrieb. Mit der Zeit wurde der Eingang durch Geröll und natürliche Ablagerungen verschüttet und blieb über Jahre hinweg unzugänglich. Infolge dessen wurde er letztendlich dauerhaft vergittert, um den Wassertransport zu regulieren und gleichzeitig den natürlichen Lebensraum, insbesondere für Fledermäuse, zu erhalten. Der Stollen dient somit heute als wichtige Verbindung zwischen der ehemaligen Grube und dem Flusslauf der Nette.
Der Standort liegt entlang des Nette-Schieferpfads, einem Rundwanderweg, der die geologischen und bergbaulichen Besonderheiten der Region aufzeigt. Wandernde können hier nicht nur die landschaftliche Schönheit der Umgebung genießen, sondern auch Spuren der ehemaligen Schieferförderung entdecken. Der Stollen ist Teil eines größeren Bergwerkssystems, das einst aktiv im Gebiet des Landkreises Mayen-Koblenz war und zur Gewinnung von Moselschiefer diente, einem Gestein, das regional in der Vergangenheit intensiv abgebaut wurde.
Die Anlage zieht Besucher an, die sich für die Geschichte des Bergbaus interessieren oder den Nette-Schieferpfad erkunden möchten. Die ruhige Lage und die authentische Atmosphäre des Ortes laden dazu ein, innezuhalten und die technische sowie natürliche Geschichte des Stollens zu betrachten. Die örtliche Landschaft prägt den Charakter dieses Ortes, der sich nahtlos in das Bild der umliegenden Natur einfügt.