Aussichtsturm

Glockenturm

30974 Wennigsen

Highlights

  • Der Glockenturm der Holtenser Kirche ist der älteste erhaltene Teil des Baudenkmals und stammt aus dem 12. Jahrhundert.
  • Die Kirche wurde 1626 während des Dreißigjährigen Krieges geplündert und die Glocke entwendet.
  • Ein amerikanischer Bomber beschädigte 1943 die Kirche und ihr Dach, direkt neben dem Gebäude entstand ein Bunker.

Tipps

  • Bei schlechtem Wetter ist der Zugang zum Glockenturm nicht trittsicher, da der Pfad nahezu zugewachsen ist.
  • Der Glockenturm ist bereits recht unsicher, daher sollte beim Betreten oder Läuten stets Abstand gehalten werden.
  • Der Turm ist Teil eines Baudenkmals, der Besuch erfolgt auf eigene Verantwortung, da keine regulären Führungen angeboten werden.

Eigenschaften

Familie Ganzjährig

Aussichtsturm Glockenturm in Wennigsen: Panoramablick und Erlebnis

Der Glockenturm der evangelisch-lutherischen Holtenser Kirche ist ein markantes Wahrzeichen im Stadtteil Holtensen der Gemeinde Wennigsen am Deister. Als Teil des Kirchenkomplexes, der bereits in früher Zeit urkundlich erwähnt wurde, zählt der Turm zu den ältesten erhaltenden Bauteilen des Gotteshauses. Ursprünglich im romanischen Stil errichtet, zeigt der quadratische Turm eine spätere Ergänzung in Form eines achteckigen Helms, was für seine architektonische Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte steht. Umgeben von Naturdenkmalen in Form eindrucksvoller Bäume an der Linderter Straße, lädt der Turm sowohl durch seine historische Bedeutung als auch durch seine zentrale Lage zum Verweilen und Erkunden ein.

Die Geschichte des Glockenturms ist eng verknüpft mit den Wirren der Vergangenheit. Während des Dreißigjährigen Krieges kam es zu Plünderungen in der Region, und es wird berichtet, dass auch die Kirche betroffen war. Auch im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude beschädigt, als ein alliierter Bomber in der Nähe abstürzte. Dennoch blieb der Turm erhalten und zeugt heute von der Resilienz der Gemeinde. Direkt neben der Kirche errichtete man noch im selben Jahr einen Bunker, der bis heute an die Kriegszeit erinnert.

Der Glockenturm ragt über das Kirchenschiff hinaus, das im Spätmittelalter mit Kreuzgewölben erbaut wurde. Infolge eines umfassenden Umbaus erhielt die Kirche neue Seitenschiffe, ein erweiterter Altarraum sowie eine Orgel-Empore. Die Strebepfeiler und Spitzbogenfenster, die im Zuge dieser Maßnahme entstanden, unterstreichen den gotischen Charme des Bauwerks. Im Rahmen der Renovierungen wurden auch alte Grabsteine aus dem Kirchhof in den Mauersockel integriert, was dem Turm und der gesamten Kirche eine zusätzliche historische Schicht verleiht.

Heute bietet der Glockenturm nicht nur einen Einblick in die Architektur- und Kulturgeschichte der Region, sondern lädt auch zu einem lohnenswerten Ausflug für alle ein, die sich für Baudenkmäler und lokale Geschichte interessieren. Der Turm ist Teil eines lebendigen Gotteshauses, das bis heute aktiv genutzt wird. Mit seiner markanten Silhouette und seiner tiefen Verankerung in der Geschichte Holtensens ist der Glockenturm ein lohnendes Ausflugsziel für Jung und Alt.

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Häufige Fragen zu Glockenturm

Wann wurde die Holtenser Kirche erstmals urkundlich erwähnt?
Die Holtenser Kirche wurde erstmals im Jahr 1120 urkundlich erwähnt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Schäden erlitt die Kirche im Zweiten Weltkrieg?
1943 stürzte ein amerikanischer Bomber neben die Kirche und beschädigte Dach und Fenster. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist das älteste erhaltene Bauteil der Kirche?
Das älteste erhaltene Bauteil ist der aus Bruchstein errichtete Kirchturm mit quadratischem Grundriss. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia