Gedächtnisplatz
Highlights
- Der Gedächtnisplatz Werdau entstand durch Revitalisierung einer Industriebrache am ehemaligen Gaswerksgelände (Mühlenstraße 9) mit Grünflächen und Erholungsbereich.
- Der Platz integriert behindertengerechte Zugänge, einen Aufzug mit Maschinenraum und eine neue Überdachung für den Bahnhofsvorplatz (S293-Verknüpfung).
- Förderung erfolgte durch die Nationale Klimaschutzinitiative (BMWK) und EFRE-Mittel für die Umwandlung einer stillgelegten Industriefläche in öffentliche Grünzone.
Tipps
- Der Gedächtnisplatz bietet eine barrierefreie Gestaltung mit einem rollstuhlgerechten Zugang und einer öffentlichen Behindertentoilette in der Nähe des Eingangsbereichs.
- Am Verknüpfungspunkt von ÖPNV und SPNV am Bahnhof Werdau stehen vier E-Bike-Ladestationen zur Verfügung, die einen klimafreundlichen Aufenthalt ermöglichen.
- Die Grünfläche verbindet historische Industriebrachen mit moderner Freizeitgestaltung und bietet Raum für entspannte Erholung inmitten urbaner Strukturen.
Eigenschaften
Naturpark & Stadtflair: Werdau – Entdecken am Gedächtnisplatz
Der Gedächtnisplatz in Werdau ist eine moderne Grünfläche, die aus einer ehemaligen Industriebrache entstanden ist und heute als Erholungsort für Einheimische und Besucher dient. Das Gelände wurde im Rahmen eines Revitalisierungsprojekts umgestaltet, bei dem historische Bausubstanz erhalten und gleichzeitig neue Freiflächen geschaffen wurden. Besonders auffällig ist der erhaltene Aufzugsschacht mit Maschinenraum und die angrenzende Treppenanlage zur Unterführung, die als städtebauliches Element erhalten geblieben sind. Diese Elemente verbinden die Vergangenheit mit der heutigen Nutzung des Platzes und verleihen ihm einen einzigartigen Charakter.
Ein zentraler Bestandteil des Gedächtnisplatzes ist die Integration in das lokale Verkehrsnetz. Der Platz liegt direkt am Bahnhof Werdau und ist somit optimal an den ÖPNV und SPNV angebunden. Hier wurden unter anderem vier E-Bike-Ladestationen installiert, die im Rahmen eines Klimaschutzprojekts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurden. Diese Maßnahme unterstreicht den Anspruch der Stadt, nachhaltige Mobilitätslösungen zu fördern und gleichzeitig eine attraktive Grünfläche für die Bevölkerung zu schaffen. Die barrierefreie Gestaltung des Zugangs, etwa durch einen neuen Warteraum und eine öffentliche Behindertentoilette, macht den Platz für alle Besucher zugänglich.
Die Umgestaltung des Geländes erfolgte im Rahmen der „Integrierten Brachflächenentwicklung“, die durch EU-Mittel (EFRE 2014–2020) unterstützt wurde. Das ehemalige Gaswerksgelände wurde dabei nicht nur aufgeräumt, sondern auch zu einer attraktiven Freifläche mit Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten umgestaltet. Die Kombination aus historischer Bausubstanz, moderner Infrastruktur und naturnahen Elementen macht den Gedächtnisplatz zu einem besonderen Ort in Werdau. Besonders die Nähe zum Pleißental, einem der wichtigsten Flusslandschaften der Region, lädt zum Verweilen und Spazieren ein.
Obwohl der Gedächtnisplatz selbst keine direkten Verbindungen zu anderen größeren Parks oder Naturgebieten aufweist, bietet er eine willkommene Pause zwischen den historischen und industriellen Spuren Werdaus. Die direkte Anbindung an den Bahnhof und die Integration klimafreundlicher Mobilitätsangebote unterstreichen seinen Stellenwert als multifunktionaler Ort. Mit seiner Mischung aus Erholung, Nachhaltigkeit und lokaler Geschichte ist der Gedächtnisplatz ein Beispiel für gelungene Stadtentwicklung in Werdau – und ein Ort, der sowohl Entspannung als auch Begegnung ermöglicht.