Wanderweg

Eifgenbach und Seitentäler

51399 Burscheid

Highlights

  • Der Eifgenbach ist ein rund 20,5 Kilometer langer Zufluss der Dhünn im Rheinisch-Bergischen Kreis.
  • Das Eifgenbachtal und seine Seitentäler sind seit 2004 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
  • Mehrere historische Mühlen prägten die Region, darunter die Rausmühle und die Neuemühle.

Tipps

  • Wanderwege entlang des Eifgenbachs bieten schöne Rastmöglichkeiten mit Bänken direkt am Wasser.
  • Vorsicht bei nassen Steinen und schmalen Passagen ohne Geländer, besonders nach Regen.
  • Parkplätze in der Nähe sind vorhanden, ein kleines Café bietet Getränke und Snacks.

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Über Eifgenbach und Seitentäler

Das Naturschutzgebiet Eifgenbach und Seitentäler liegt im rheinisch-bergischen Burscheid und zählt zu den lohnenswerten Wanderzielen in Nordrhein-Westfalen. Der etwa 20 Kilometer lange Eifgenbach entspringt am Rattenberg in Wermelskirchen und fließt südwestlich durch ein naturbelassenes Tal, ehe er im Bereich des Altenberger Doms in die Dhünn mündet. Im Unterlauf bildet der Bach zudem die Gemeindegrenze zu Burscheid. Das Tal und seine Seitentäler erstrecken sich über weite Teile der Gemeinden Burscheid und Odenthal und sind seit dem Jahr 2004 unter Naturschutz gestellt.

Im Schutzgebiet finden sich vielfältige Biotope, darunter Erlen-, Eschen- und Weichholz-Auenwälder sowie Bestände aus Hainsimsen-Buchen, Stieleichen und Hainbuchen. Auch die Fauna ist vielfältig: Neben der Wasseramsel sind hier unter anderem Flussneunauge, Bachneunauge und Groppe heimisch. Wanderwege führen entlang des Baches und seiner Zuflüsse und bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Wald, Wiesen und steilen, felsigen Passagen. Besonders erwähnenswert ist die gute Erreichbarkeit sowie die Verfügbarkeit von Rastmöglichkeiten entlang der Strecke.

Historisch gesehen spielte der Eifgenbach eine wichtige Rolle für die regionale Entwicklung. Mehrere Mühlen und sogar Wasserhämmer nutzten einst die Kraft des Baches. Dazu zählten unter anderem die Wellermühle, die Rausmühle oder der Bökershammer, der bis ins 20. Jahrhundert bestand. Auch heute noch zeugen architektonische Relikte wie Brücken und Mühlenanlagen von dieser Nutzung. Teilweise wurden einige Bauwerke in jüngerer Zeit durch Hochwasserereignisse beschädigt, was die Dynamik des natürlichen Flusslaufs verdeutlicht.

Das Gelände ist auch bei schlechterem Wetter beliebt, wenngleich die Wege in Richtung des Baches bei Feuchtigkeit rutschig und stellenweise schmal werden können. Die Wanderwege sind insgesamt in gutem Zustand, bieten aber auch anspruchsvolle Abschnitte. Die Rundwege im Tal sind mit einer Länge von durchschnittlich sieben bis zehn Kilometern attraktiv für einen halbtägigen Ausflug. Wandernde berichten von der beruhigenden Atmosphäre, die vom Rauschen des Baches und der unberührten Natur geprägt ist.

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