Tasse / Roter Platz
Highlights
- Die Tasse am Roten Platz in Wernigerode entstand 1998 als Brunnen-Skulptur für den Campus der Hochschule Harz und gilt als inoffizielles Wahrzeichen.
- 2013 wurde die Tasse in einer Berliner Werkstatt wegen Rissen in der Keramik restauriert; 2022 wurde sie für Bauarbeiten abgedeckt.
- Der Platz vor Haus 4 beherbergt seit 1996 das markante Kunstwerk, das als zentrales Element des Hochschulgeländes dient.
Tipps
- Die Tasse am Roten Platz entstand 1998 als Brunnenprojekt der Hochschule und dient seitdem als markantes Symbol des Campus.
- Die Skulptur wurde 2013 aufgrund von Rissen in der Keramik restauriert, um ihre Stabilität langfristig zu sichern.
- Der Platz bietet durch seine zentrale Lage am Hochschulgelände eine Verbindung zwischen historischer Architektur und moderner Wissenschaft.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Roter Platz – Tasse Wernigerode
Der „Tasse / Roter Platz“ in Wernigerode ist ein markantes und inoffizielles Wahrzeichen der Stadt, das sich als skulpturale Besonderheit auf dem Campus der Hochschule Harz herausgebildet hat. Die ungewöhnliche Installation besteht aus einer riesigen, überlebensgroßen Tasse, die seit ihrer Entstehung im Jahr 1998 als zentraler Blickfang auf dem Platz vor dem Gebäude 4 dient. Ursprünglich als Brunnenprojekt konzipiert, entwickelte sich die Skulptur zu einem Symbol für den Campus und die Hochschulgemeinschaft. Ihre auffällige Form und Größe machen sie zu einem beliebten Fotomotiv und einem Treffpunkt für Studierende und Besucher.
Die Entstehungsgeschichte der Tasse ist eng mit der Entwicklung der Hochschule Harz verbunden, die 1991 gegründet wurde. Der Platz, auf dem sie steht, war von Anfang an ein sozialer und kultureller Mittelpunkt des Campus. Die Skulptur selbst entstand in den späten 1990er-Jahren als künstlerische Interpretation eines Brunnenkonzepts – doch statt Wasser fließt hier Symbolik: Die Tasse steht für Gemeinschaft, Kaffee und den Austausch zwischen den rund 77 Professorinnen und Professoren sowie den wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Besonders in den 2010er-Jahren wurde sie durch Restaurierungen erhalten, etwa als sich 2013 Risse in der Keramik bildeten, die eine fachgerechte Instandsetzung in einer Berliner Werkstatt erforderlich machten.
Obwohl die Tasse seit ihrer Fertigstellung immer wieder für kurze Zeit abgedeckt oder umgestaltet wurde – etwa während Bauarbeiten im Jahr 2022 –, bleibt sie ein fester Bestandteil des Wernigeröder Stadtbildes. Ihr roter Platz, umgeben von historischen und modernen Gebäuden, lädt zum Verweilen ein und verbindet Tradition mit moderner Hochschulkultur. Die Skulptur spiegelt zudem die kreative und lebendige Atmosphäre der Region wider, in der sich Wissenschaft, Wirtschaft und lokale Identität verbinden. Für viele Besucher ist sie nicht nur ein kurioses Kunstwerk, sondern ein Stück Alltagskultur, das die Besonderheit Wernigerodes ausmacht.
Die Umgebung des „Tasse / Roten Platzes“ ist geprägt von der Dynamik des Hochschulcampus, der seit Jahrzehnten als Bildungs- und Forschungsstandort fungiert. Die Nähe zur Harz-Region und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen unterstreichen die Bedeutung des Standortes. Ob als inspirierender Ort für Studierende oder als Fotostopp für Touristen – die Tasse bleibt ein Zeichen für die einzigartige Mischung aus Tradition und modernem Lebensgefühl in Wernigerode.