Galerie

annette reichardt & stewens ragone

Herseler Str. 11, 53332 Wesseling-Urfeld

Highlights

  • Annette Reichardt & Stewens Ragone zeigen in Wesseling-Urfeld Druckgrafiken (40x50 cm) aus der Serie *Erstmal sehn was Quelle hat*.
  • Ihre Werke sind Teil der Gruppenausstellung *hungry Eyes*, die Demokratie als gesellschaftliche Herausforderung reflektiert.
  • Kunstwerke der beiden Künstler*innen sind direkt im Rahmen der Präsentation erwerbbar.

Tipps

  • Die Ausstellungsräume bieten ebenerdige Flächen und ermöglichen so einen ungehinderten Zugang ohne Treppen oder Barrieren.
  • Ein Kauf der ausgestellten Werke ist direkt vor Ort möglich, wobei verkaufte Zeichnungen sofort von der Wand entfernt werden und Platz für neue schaffen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Galerie Annette Reichardt & Stewens Ragone in Wesseling-Urfeld

Die Kunstgalerie Annette Reichardt & Stewens Ragone in Wesseling-Urfeld ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und experimentelle Ausstellungen. Das Kollektiv kuratiert vielseitige Präsentationen, die von Druckgrafiken über Collagen bis hin zu Konzeptkunst reichen. Besonders bekannt ist die Gruppe für ihre partizipativen Formate, bei denen Besucher*innen aktiv in den Ausstellungsprozess eingebunden werden – etwa durch interaktive Verkaufsmechanismen, bei denen verkaufte Werke direkt von den Wänden entfernt und durch die Namen der Künstler*innen ersetzt werden.

Ein zentrales Projekt der Galerie ist die Ausstellung „ANONYME ZEICHNER 2024/25“, die bereits in Berlin und Erfurt zu sehen war. Hier werden rund 400 Zeichnungen von internationalen Künstler*innen präsentiert, die als kollektives Gesamtkunstwerk ohne Hierarchien funktionieren. Die Werke werden in zwei 24-Stunden-Fensterprojektionen gezeigt, während die physischen Zeichnungen zum Verkauf stehen. Die Ausstellung reflektiert dabei demokratische Werte und ihre heutigen Herausforderungen – ein Thema, das auch in anderen Präsentationen der Galerie aufgegriffen wird.

Neben der Konzeptkunst zeigt die Galerie auch spontane und unkonventionelle Ausstellungen, wie etwa „kommen sie nach hause 19“ oder „now ARSCHBOMBE“, die „Nebenprodukte“ von Künstler*innen – wie Entwürfe, Fotos oder audiovisuelle Installationen – aus Schubladen holen und neu kontextualisieren. Diese Formate spiegeln den experimentellen Ansatz von Annette Reichardt und Stewens Ragone wider, der traditionelle Galerieräume mit improvisierten und partizipativen Formaten verbindet.

Für Gruppen ab vier Personen werden geführte Rundgänge angeboten, die etwa eine Stunde dauern und Einblicke in die künstlerischen Positionen und Kurationskonzepte geben. Die barrierefreien Ausstellungsflächen mit Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, sodass Besucher*innen mit einer Aufenthaltsdauer von einer bis zwei Stunden rechnen können. Die Galerie versteht sich als Plattform für zeitgenössische Debatten und fördert den Dialog zwischen Kunst, Gesellschaft und Publikum.

Mit einem Fokus auf Druckgrafik, Malerei und kollaborative Projekte bleibt die Galerie ein wichtiger Veranstaltungsort für lokale und internationale Künstler*innen. Durch ihre offene Kurationspraxis entstehen immer wieder überraschende Verbindungen – sei es durch Wanderausstellungen, digitale Präsentationen oder temporäre Installationen. Wer Neues entdecken und sich von ungewöhnlichen Perspektiven inspirieren lassen möchte, findet in Wesseling-Urfeld einen Ort, der Kunst als lebendigen Prozess begreift.

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