Denkmal für Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz
Highlights
- Das Denkmal für Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz steht am Appellhofplatz in Köln.
- Es erinnert an Soldaten, die im Nationalsozialismus wegen Desertion oder Widerstandes verfolgt und hingerichtet wurden.
- Gestaltet wurde es vom Schweizer Künstler Ruedi Baur.
Tipps
- Das Denkmal am Appellhofplatz ist als Pergola gestaltet und lädt im Schatten zum Verweilen und Nachdenken ein.
- Erst beim Näherkommen unter das Bauwerk wird der tiefe Sinn und die Widmung an Opfer der NS-Militärjustiz erkennbar.
- Das unscheinbare Erscheinungsbild erlaubt es, unbemerkt vorbeizugehen – bewusstes Hinsehen lohnt sich.
Eigenschaften
Denkmal für Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz im Westdeutschen Rundfunk
Das Denkmal für Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz befindet sich im Gelände des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, einem Stadtgebiet in Rheinland-Pfalz. Es erinnert an jene Männer, die im Nationalsozialismus wegen Desertion, Kriegsdienstverweigerung oder anderer strafrechtlicher Handlungen im militärischen Kontext verfolgt und bestraft wurden. Das Denkmal wurde am 1. September eines Jahres im 21. Jahrhundert feierlich eingeweiht und ist ein Werk des Schweizer Künstlers Ruedi Baur sowie weiterer Mitwirkender.
Die Gestaltung des Denkmals folgt dem Konzept einer Pergola, die sowohl ästhetisch als auch funktional ist. Im Sommer bietet sie Schatten und schafft so einen Ort der Ruhe und des Nachdenkens. Die unauffällige, zurückhaltende Form des Bauwerks lädt dazu ein, sich bewusst mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Von weitem wirkt es wie ein schlichtes Wartehäuschen, erst bei näherem Betreten und unter dem Bauwerk Aufenthalt nehmend, offenbart sich seine tiefere Bedeutung und sein erinnerungskultureller Wert.
Die zentrale Botschaft des Denkmals liegt in der Auseinandersetzung mit dem Thema Widerstand und individueller Freiheit unter dem NS-Regime. Es thematisiert die oft übersehenen Schicksale von Soldaten, die sich dem Zwang des Krieges entzogen und dafür hohe persönliche Preise zahlten. Die Architektur des Denkmals vermittelt dabei nicht nur eine Gedenkfunktion, sondern lädt durch ihre Form zur Beschäftigung mit der Geschichte ein – ohne den Betrachter jedoch direkt zur Konfrontation zu zwingen.
Mit überdurchschnittlich positiven Bewertungen wird das Denkmal als gelungenes Beispiel zeitgenössischer Gedenkkultur wahrgenommen. Es gelingt, unaufdringlich und dennoch eindringlich an die Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz zu erinnern. In unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Treppe gelegen, wird es leicht übersehen – doch wer sich darauf einlässt, findet hier einen Ort der Reflexion und des stillen Gedenkens inmitten des urbanen Lebens.
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Häufige Fragen zu Denkmal für Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz
Wo befindet sich das Denkmal für Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz in Köln?
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Wer ist der Künstler des Denkmals für Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz?
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Woran erinnert das Denkmal für Deserteure und Opfer der NS-Militärjustiz?
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In welcher Reihe wurde das Denkmal im 'Mahnmalführer Köln' dokumentiert?
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