Hasental / Kregenberg
Highlights
- Das Naturschutzgebiet Hasental/Kregenberg in Marsberg umfasst 62,81 Hektar und ist seit 1994 geschützt.
- Es liegt im FFH-Gebiet Wulsenberg, Hasental und Kregenberg und gehört zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000.
- Das Gebiet beherbergt artenreiche Kalkmagerrasen, Felsstandorte und die geschützte Höhle „Weiße Kuhle“.
Tipps
- Das Gelände um Hasental und Kregenberg ist stark naturschutzgeprägt – auf den Wegen bleiben und keine unbezeichneten Flächen betreten.
- In Steinbruchbereichen und an Felsen keine Erholungsnutzung durchführen, Klettern oder Betreten ist dort verboten.
- Beim Besuch artenreiche Magerrasen und Halbtrockenrasen schonen, keine Pflanzen betreten oder Störeinwirkungen verursachen.
Eigenschaften
Ausflug Natur Schutz NSG Hasental Kregenberg Marsberg
Das Naturschutzgebiet Hasental / Kregenberg liegt im Süden der Stadt Marsberg im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Es erstreckt sich um die Kuppe und die steilen Hänge des Kregenbergs sowie entlang des Hasentals und umfasst eine Fläche von etwa 62,81 Hektar. Das Gebiet wurde erstmals als Naturschutzgebiet festgesetzt und ist seitdem durch den Landschaftsplan Marsberg rechtlich geschützt. Ein Großteil des NSG liegt zudem innerhalb des FFH-Gebiets „Wulsenberg, Hasental und Kregenberg“ und gehört somit zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Seit kurzem ist es auch Teil des Vogelschutzgebiets Diemel- und Hoppecketal.
Das Schutzgebiet beherbergt eine Vielzahl wertvoller Biotope, darunter artenreiche Kalkhalbtrocken- und Magerrasen, die auf kalkhaltigen Böden des Zechsteins entstanden sind. Diese Rasenflächen sind Relikte der historischen Weidelandschaft und beinhalten unter anderem blütenreiche Pioniergesellschaften, Schillergras- und Blaugrasrasen sowie einzelne Felsschutthalden. Auf den steilen Westhängen bilden sich bis zu sechs Meter hohe Kalkklippen, die Lebensraum für spezialisierte Felspflanzen bieten. Im Gebiet finden sich zudem natürliche und künstliche Felsstandorte sowie ein ehemaliger Steinbruch, der heute als sekundärer Lebensraum dient. Besonders schützenswert ist auch die Höhle „Weiße Kuhle“, die als Lebensraum für Fledermäuse und andere Höhlenbewohner von großer Bedeutung ist.
Die Landschaft wird geprägt von einer engen Verzahnung von Magerrasen, Weidewirtschaft und strukturreichen Grünlandflächen. Traditionelle Beweidung durch Huteschäferei spielt eine Schlüsselrolle für die Erhaltung der artenreichen Vegetation. Auch alte Weideflächen und ehemalige Äcker, die heute als artenarmes Grünland genutzt werden, tragen zur landschaftlichen Vielfalt bei. Im Tal des Krämershohl am Südrand des Gebiets finden sich krautschwere Übergangsmagerrasen sowie einzelne Obstbäume und Feldgehölze, die Brutplätze für verschiedene Vogelarten bieten. Im Norden und Westen des NSG wurden allerdings größere Flächen mit Nadelholz aufgeforstet, was der natürlichen Entwicklung der Magerrasen entgegensteht.
Das NSG grenzt im Süden an das Naturschutzgebiet Leitmarer Felsen, das nur durch die Kreisstraße K 65 getrennt ist. Im Westen verläuft die Landesstraße L 549 entlang des Glindetals, das ebenfalls unter Naturschutz steht. Diese räumliche Nähe zu weiteren Schutzgebieten fördert den Austausch und die Vernetzung der Lebensräume. Die typischen Lebensraumtypen des Gebiets – darunter Kalktrockenrasen, Felsenvegetation und Magerrasen – sind durch extensive Beweidung, Verzicht auf Düngung sowie den Erhalt struktureller Elemente wie Einzelgehölze und Felsbiotope langfristig zu sichern. Zugleich dienen Maßnahmen wie Vegetationskontrolle und die Regulierung der Freizeitnutzung dem Schutz besonders empfindlicher Bereiche.
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Häufige Fragen zu Hasental / Kregenberg
Wo liegt das Naturschutzgebiet Hasental/Kregenberg?
Quelle: wikipedia
Seit wann ist Hasental/Kregenberg ein Naturschutzgebiet?
Quelle: wikipedia
Welche besonderen Biotope gibt es im NSG Hasental/Kregenberg?
Quelle: website
Ist das Gebiet Teil von Natura 2000?
Quelle: wikipedia
Welche Schutzmaßnahmen gelten im NSG Hasental/Kregenberg?
Quelle: website