Stolperstein für Salomon Rosenstrauch
Highlights
- In Wiesbaden erinnert ein Stolperstein an Salomon Rosenstrauch, Opfer des Nationalsozialismus.
- Der KunstDenkmal von Gunter Demnig dokumentiert sein Schicksal im Rahmen der Stolperstein-Initiative.
Tipps
- Der Stolperstein für Salomon Rosenstrauch befindet sich in einem öffentlichen Stadtraum und kann ohne Eintrittsgelder besucht werden.
- Die Inschrift auf dem Stein erinnert an ein individuelles Schicksal im Nationalsozialismus und gehört zu einem bundesweiten Projekt zur Erinnerungskultur.
- Die Initiative hinter den Stolpersteinen dokumentiert die Biografien der geehrten Personen in einer öffentlichen Datenbank für Nachforschungen.
Eigenschaften
Stolperstein Salomon Rosenstrauch Wiesbaden Kultur-Denkmal
Der Stolperstein für Salomon Rosenstrauch in Wiesbaden ist ein bewegendes Mahnmal im Rahmen des weltweiten Projekts *„Stolpersteine“* des Künstlers Gunter Demnig. Diese kleinen, in den Boden eingelassenen Gedenktafeln erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere an die Verfolgung und Ermordung von Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgten, Homosexuellen, Zeugen Jehovas sowie der Opfer der NS-Euthanasie. Der Stein für Salomon Rosenstrauch gehört zu den zahlreichen solchen Erinnerungszeichen, die in Wiesbaden verlegt wurden, um das Schicksal einzelner Menschen sichtbar zu machen und ihr Andenken lebendig zu halten.
Salomon Rosenstrauch war eine der vielen Personen, deren Leben durch die nationalsozialistische Diktatur zerstört wurde. Die Stolpersteine dienen als stille Mahnung, die an die individuellen Schicksale erinnert, die hinter den Statistiken der Verbrechen stehen. Durch die Verlegung direkt vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Betroffenen wird der Ort ihrer Vertreibung und Verfolgung greifbar. In Wiesbaden, einer Stadt mit einer langen jüdischen Geschichte, sind solche Stolpersteine besonders wichtig, um an die Opfer zu erinnern und die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus wachzuhalten.
Das Projekt *„Stolpersteine“* wurde von Gunter Demnig initiiert und wird von lokalen Initiativen unterstützt, die sich für die Aufarbeitung der NS-Geschichte einsetzen. In Wiesbaden engagieren sich Gruppen wie die *„Stolpersteininitiative Frankfurt am Main“* oder regionale Historiker, um die Verlegung der Steine zu organisieren und die Biografien der Gedenkten zu dokumentieren. Eine wachsende Datenbank sammelt die Schicksale aller mit Stolpersteinen Geehrten, um das Wissen über die Opfer zu bewahren und weiterzugeben.
Besucher können an den Stolpersteinen innehalten und sich mit den Geschichten der Verfolgten auseinandersetzen. Die schlichten, aber eindringlichen Gedenktafeln fordern auf, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Verantwortung für den Erhalt des Gedächtnisses zu übernehmen. In Wiesbaden wird so ein Ort der Erinnerung geschaffen, der nicht nur an Salomon Rosenstrauch erinnert, sondern auch an alle anderen Opfer des Nationalsozialismus, deren Leben durch die Barbarei des Regimes zerstört wurde.