Mariä Himmelfahrt
Highlights
- Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Unterbleichen wurde 1712/13 im barocken Stil erbaut.
- Das Bauwerk ist als Baudenkmal unter Nr. D-7-74-124-11 in Deisenhausen registriert.
- Die Kirche verfügt über ein Tonnengewölbe und ein neobarockes Altarretabel aus dem Jahr 1857.
Tipps
- Besucher finden die barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Unterbleichen, die 1712/13 erbaut wurde und seit 1893/94 eine neobarocke Ausstattung besitzt.
- Die Kirche verfügt über ein Tonnengewölbe im Langhaus und Chor sowie ein gestaffeltes Pyramidendach am Turm.
- Ein Altarretabel im nazarenischen Stil aus dem Jahr 1857 ziert den Hochaltar mit einer Darstellung der Kreuzigung Christi.
Eigenschaften
Über Mariä Himmelfahrt
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt befindet sich in Unterbleichen, einem Gemeindeteil der Gemeinde Deisenhausen im Landkreis Günzburg in Bayern. Das Bauwerk zählt sowohl wegen seiner architektonischen Qualität als auch seiner kulturhistorischen Bedeutung zu den bemerkenswerten Sakralbauten der Region und ist als Baudenkmal in der Denkmalliste der Gemeinde erfasst.
Der Kirchenbau entstand Anfang des 18. Jahrhunderts auf Initiative der Deutschordenskommende Altshausen und wurde nach Plänen des Architekten Simpert Kraemer errichtet. Das Langhaus sowie der eingezogene, halbrund geschlossene Chor im Norden sind charakteristische Merkmale der barocken Saalkirche. Am östlichen Ende des Chors steht ein Chorflankenturm, dessen untere Geschosse auf spätgotische Bauteile zurückgehen und später aufgestockt wurden. Das obere Geschoss beherbergt den Glockenstuhl, während sich darunter die Turmuhr befindet. Ursprünglich erhielt der Turm im 18. Jahrhundert ein gestaffeltes Pyramidendach. In der Nordostecke des Chors grenzt die Sakristei an.
Die Südseite der Kirche zeigt eine klassizistische Fassade mit Eckpilastern und einem Volutengiebel. Im Inneren überspannen Tonnengewölbe das Langhaus und den Chorraum. Die heutige Ausstattung ist im neobarocken Stil gehalten und stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Hochaltarretabel mit der Darstellung der Kreuzigung wurde einige Jahrzehnte früher im mittleren 19. Jahrhundert im nazarenischen Stil geschaffen. Die Kirche gehört zur Pfarreiengemeinschaft Breitenthal und liegt innerhalb des Dekanats Günzburg des Bistums Augsburg.
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt verkörpert den barocken Kirchenbau des schwäbischen Raums und spiegelt sowohl die Baukunst als auch die religiöse Tradition der Region wider. Ihre architektonische Gestalt und Innenausstattung machen sie zu einem bedeutenden Zeugnis der Sakralarchitektur im Landkreis Günzburg.