Aussichtsturm

Dörrbrunnen

Am Hinterberg 100, 69259 Wilhelmsfeld

Highlights

  • Der Teltschik-Turm in Wilhelmsfeld wurde 2001 errichtet und bietet eine Aussichtsplattform in 35 Metern Höhe.
  • Er dient als Wahrzeichen für die Gemeinde und erinnert an die Heimat der Teltschik-Familie im Sudetenland.
  • Der Turm ist bequem vom Schriesheimer Hof oder dem Parkplatz Langer Kirschbaum zu erreichen.

Tipps

  • Der Aufstieg zum Dörrbrunnen in Wilhelmsfeld erfordert etwa 200 Stufen – gutes Schuhwerk ist ratsam.
  • Die Aussichtsplattform bietet ein Panorama in alle Richtungen, lohnt sich besonders bei klarem Wetter.
  • Vom Parkplatz 'Langer Kirschbaum' beträgt der Weg etwa 15 bis 25 Minuten zu Fuß.

Eigenschaften

Parkplatz vorhanden Familie Ganzjährig

Über Dörrbrunnen

Der Dörrbrunnen ist ein Aussichtsturm in der Gemeinde Wilhelmsfeld im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Der nach Walter Teltschik benannte Turm wurde nach gründlicher Planung und Genehmigung im Frühjahr errichtet und verfügt über eine Aussichtsplattform in einer Höhe von 35 Metern. Der Turm erhebt sich auf dem Schriesheimer Kopf und ist sowohl vom „Schriesheimer Hof“ als auch vom Parkplatz „Langer Kirschbaum“ aus zu Fuß erreichbar. Der Aufstieg zum Turm dauert je nach Tempo etwa 15 bis 25 Minuten und führt über einen Weg, der gut beschildert ist.

Der Turm verfügt über rund 200 Stufen, die in 14 Abschnitten zu je 16 Stufen führen. Die Mühe des Aufstiegs wird durch die beeindruckende Aussicht von der Plattform belohnt. Von hier oben eröffnet sich ein Panorama mit 360-Grad-Blick über die umliegende Region. Im Süden ist der Königstuhl zu sehen, im Osten der Katzenbuckel inmitten der Odenwaldberge, im Norden der Eichelberg, Tromm, Krehberg und Melibokus sowie im Westen der Öhlberg und die Hohe Waid mit Blick auf die Rheinebene und die Pfälzer Berge. Die Fernsicht ist auch bei schlechtem Wetter wie Nebel oder Schnee beeindruckend, allerdings kann die Plattform bei Minusgraden rutschig werden.

Der Dörrbrunnen dient nicht nur als Aussichtspunkt, sondern auch als Gedenkstätte für die Teltschik-Familie, die mit dem Bau des Turms an ihre alte Heimat im Sudetenland erinnern möchte. Der Turm ist ein privates Bauprojekt der Familie Teltschik und wurde in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wilhelmsfeld realisiert. Die Baubeschreibung und Planung erfolgte durch den Architekten Robert Teltschik, der auch das Modell des Turms entwarf. Der Turm ist somit sowohl ein Wahrzeichen für Wilhelmsfeld als auch ein symbolischer Bezugsort für die Familientradition der Teltschiks.

Die Lage des Turms ist landschaftlich hervorragend gewählt und bietet Wanderern und Ausflüglern einen lohnenswerten Zielort. Die Erschließung des Standorts erfolgte mit Bedacht, um sowohl Wanderer als auch Besucher mit dem Auto anzusprechen. Die nahegelegenen Parkplätze und Wege machen den Turm zu einem idealen Zwischenstopp bei Wanderungen in der Region. Mit einer Bewertung von 4,80 von 5 Sternen bei 13 Bewertungen zeigt sich die hohe Beliebtheit des Turms bei Besuchern, die sowohl die Aussicht als auch die Erreichbarkeit loben.

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