'Figur aus zwei Teilen'
Highlights
- Skulptur aus zwei Teilen von Werner Jacobs (2000) aus schwarzem Basalt, 120 cm hoch, steht im Kaiserpark an der Beethovenstraße.
- Teil der 7-Stationen-Kreuzweg-Skulptur im Kaiserpark, geschaffen nach Künstlerauswahl im Jahr 2000.
Tipps
- Die Skulptur befindet sich auf einem leicht zugänglichen Plateau im Kaiserpark, direkt gegenüber dem Parkplatz an der Beethovenstraße.
- Ein barrierefreier Weg führt vom Parkplatz aus zum Standort der Figur, sodass der Besuch auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen möglich ist.
- Die Kombination aus schwarzem Basalt und der ungewöhnlichen Form der Skulptur bietet eine interessante optische Wirkung bei verschiedenen Lichtverhältnissen.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Mönchengladbach: Figur aus zwei Teilen
Im Herzen des Kaiserparks in Mönchengladbach erhebt sich die Skulptur *„Figur aus zwei Teilen“* – ein faszinierendes Kunstwerk, das seit seiner Entstehung im Jahr 2000 die Besucher des Parks mit seiner ungewöhnlichen Form und künstlerischen Aussagekraft verzaubert. Der aus schwarzem schwedischem Basalt gefertigte Gegenstand misst mit einer Höhe von 120 Zentimetern und besticht durch seine reduzierte, aber expressive Gestaltung. Der Künstler Werner Jacobs schuf das Werk im Rahmen eines kleinen Kreuzwegs mit sieben Stationen, der ebenfalls im Park angelegt wurde. Die Skulptur ist dabei kein klassisches religiöses Denkmal, sondern ein eigenständiges Statement, das durch ihre Zweiteiligkeit und rätselhafte Präsenz neugierig macht.
Der Kaiserpark selbst ist ein historisch gewachsener Grünraum, der seine Ursprünge im Jahr 1890 fand. Ursprünglich als 3,2 Hektar große Parkanlage angelegt, grenzt er an den ehemaligen katholischen und evangelischen Friedhof, der bis 1900 in Betrieb war. Die Verbindung von Natur, Kultur und Geschichte macht den Park zu einem besonderen Ort – und die *„Figur aus zwei Teilen“* fügt sich als modernes Element in diese Landschaft ein. Während andere POIs wie das benachbarte Ehrenmal Louise Gueury (ein Baudenkmal seit 2005) oder der Rosengarten mit der Deutschen Rosenschau (seit 1903) auf eine reiche Ortsgeschichte verweisen, bietet die Skulptur Jacobs eine zeitgenössische Perspektive.
Die künstlerische Intention hinter der *„Figur aus zwei Teilen“* bleibt bewusst offen, doch ihre Präsenz im öffentlichen Raum lädt zum Verweilen und Nachdenken ein. Als Teil eines kleinen Kreuzwegs signalisiert sie eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne – ohne dabei dogmatisch zu wirken. Besonders interessant ist die Materialwahl: Der schwarze Basalt verleiht der Skulptur eine fast mystische Aura, die sich harmonisch in die dunkleren Akzente des Parks einfügt. Obwohl das Werk bisher kaum bewertet wurde, verdient es Aufmerksamkeit als Beispiel für zeitgenössische Skulptur in Mönchengladbach.
Für Kulturinteressierte und Kunstliebhaber ist die *„Figur aus zwei Teilen“* ein lohnenswerter Stopp im Kaiserpark. Sie steht auf dem Plateau gegenüber dem Parkplatz und ist leicht auffindbar, wenn man sich auf den Weg durch die Parkanlage begibt. Neben ihr finden sich weitere historische und grüne Highlights wie der Botanische Garten (ursprünglich auf Friedhofsgelände entstanden) oder die weitläufigen Rasenflächen des Rosengartens. Die Skulptur Jacobs erinnert daran, dass selbst scheinbar einfache Formen eine tiefere Bedeutung tragen können – und dass Mönchengladbach nicht nur Geschichte, sondern auch moderne Kunst zu bieten hat.